Apple: iPhone 5S im Juni in sechs Farben?

Apples Abwärtstrend an der Börse setzt sich auch in der neuen Handelswoche fort. Inzwischen bekommt das noch wertvollste Unternehmen der Welt auch immer mehr Gegenwind aus der Wall Street: Die renommierte Investmentbank Jefferies kassierte das Kursziel gleich um 100 Dollar. Immerhin hat Staranalyst Peter Misek auch positive Nachrichten für Apple-Aficionados: Er rechnet bereits im Juni mit dem Launch des iPhone 5S – und das in gleich sechs Farben. Ebenfalls denkbar sei ein Billig-iPhone für die Schwellenländer.

Werbeanzeige

Apples Abwärtstrend an der Börse setzt sich auch in der neuen Handelswoche fort. Inzwischen bekommt das noch wertvollste Unternehmen der Welt auch immer mehr Gegenwind aus der Wall Street: Die renommierte Investmentbank Jefferies kassierte das Kursziel gleich um 100 Dollar. Immerhin hat Staranalyst Peter Misek auch positive Nachrichten für Apple-Aficionados: Er rechnet bereits im Juni mit dem Launch des iPhone 5S – und das in gleich sechs Farben. Ebenfalls denkbar sei ein Billig-iPhone für die Schwellenländer.
Tief, tiefer, Apple: Das ist der Börsentrend seit Einführung des iPhone 5, das eigentlich das nächste Kapitel der einzigartigen Erfolgsstory des wertvollsten Konzerns der Welt aufschlagen sollte. Das Gegenteil war der Fall: Apple patzte, die Kritik am neuen Kassenschlager äußerte sich im Maps-Debakel, der Debatte um Kratzer auf dem Gehäuse und durchwachsenen Kritiken. 
Die Rechnung bekam Apple von der Wall Street: Rund 160 Milliarden Dollar wurden in zehn Wochen vernichtet und die beste Börsenperformance seit Jahren binnen zehn Wochen ruiniert – Ende September lag die Apple-Aktie um 75 Prozent seit Jahresbeginn vorne, gestern waren es gerade mal 31 Prozent. In den vergangenen drei Monaten zählte Apple mit einem Minus von mehr als 25 Prozent zu den schlechtesten Aktien der Welt.
Günstigeres iPhone für Prepaid-Kunden und Schwellenländer erwartet
Auch die Wall Street beginnt die neuen Realitäten einzupreisen: Das Wachstum verlangsame sich, die exorbitanten Gewinnmargen von 40 Prozent dürften langfristig nicht zu halten sein. Ein solches Erodieren der Profitabilität sieht Peter Misek (Jefferies), der zu einem der profiliertesten Apple-Analysten zählt, ab 2014. Schon im kommenden Jahr werde Apple ein vergünstigtes iPhone auf den Markt bringen, das vor allem Schwellenländer und Prepaid-Kunden bedienen soll.
"Wir glauben, dass eine gute Chance besteht, dass im nächsten Jahr ein günstigeres iPhone auf den Markt kommt", schrieb Misek gestern in einer Mitteilung an Kunden der Investmentbank. "Dieses iPhone richtet sich an Prepaid-Kunden und Schwellenländer, vor allem Asien", so der Jefferies-Analyst.
Jefferies-Analyst rechnet mit iPhone5S bereits im Juni
Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Auch das Nachfolge-Modell des iPhone 5 werde schneller auf den Markt kommen, glaubt Peter Misek. Das iPhone 5S werde Apple bereits im Juni oder Juli veröffentlichen und damit zum ursprünglichen Launchzyklus zurückkehren. 
"Nach unseren Analysen dürfte das iPhone 5S mit einer neuen Super HD-Kamera/Display, einem verbesserten Akku und dem Übertragungsstandard NFC ausgeliefert werden. Als mögliche Updates sehen wir 128 GB Speicher und ein Angebot in sechs bis acht verschiedenen Farben."

Die bunten Zukunftsvisionen für Apples Smartphone-Bestseller konnten Anleger indes nicht überzeugen – die Aktie tendierte weiter abwärts und schloss wieder unter der Marke von 530 Dollar. 

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige