Steingart an FTD-Leser: „Es gibt viel zu besprechen“

Publishing Eine neue Woche, die FTD ist Geschichte und Handelsblatt-Chef Gabor Steingart begrüßt am Montagmorgen alle bisherigen 41.629 Abonnenten der eingestellten Wirtschaftszeitung. In seinem "Morning Briefing" schreibt Steingart in präsidialem Tonfall: "Ich würde mich freuen, wenn die Leser beider Blätter zusammenfinden."

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Nach dem Ende des Konkurrenzkampfes kommt die große Versöhnungsgeste. Waren sich die Lager von Handelsblatt und FTD zuvor in herzlicher Abneigung verbunden, geht Steingart nun auf die 41.629 im dritten Quartal registrierten FTD-Abonnenten zu. "Es gibt viel zu besprechen." "In der Zeitung, beim Morning Briefing, auf der Webseite und bald auch persönlich beim Deutschland-Dinner" will der VHB-Mann mit den bisherigen Kunden der Konkurrenz Kontakt aufnehmen.

Wohin es die FTD-Abonnenten und Leser zieht? Völlig unklar. Einerseits gibt es als Wirtschafts-Tageszeitung nun nur noch das Handelsblatt. Andererseits ist ein Wechsel wegen der recht unterschiedlichen Temperaturen der Blätter auch kein leichter Sprung. Darum wird das Angebot an die FTD-Leser vermutlich recht großzügig ausfallen. Wie viel die VHB für die Abodatei der FTD bezahlt hat, ist bisher nicht öffentlich.

Die Webseite ftd.de führt wie bisher auf das nun stillgelegte Angebot der eingestellten Zeitung. Zuvor war spekuliert worden, dass die VHB auch die Web-Adresse gekauft hat, um Nutzer auf handelsblatt.com umzuleiten. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

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