Sky-Quoten: HSV überholt S04 und Dortmund

Fernsehen Spannender Kampf um den zweiten Tabellenplatz in den Sky-Quotencharts der Fußball-Bundesliga. Während der FC Bayern auf Platz 1 einsam seine Runden zieht, hat sich dahinter nun der Hamburger SV den zweiten Rang erobert - und hat wie auch Eintracht Frankfurt - Schalke 04 und Borussia Dortmund überholt. Meistgesehenes Match des Spieltags war zwar das zwischen Hannover und Leverkusen am Sonntag, am Samstagnachmittag gab es mit 1,07 Mio. Fans aber weder eine Mio.-Zuschauerzahl.

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Dem Hamburger SV gelang der Sprung auf Platz 2 der Tabelle mit seinem Freitagsspiel gegen Hoffenheim. Immerhin 380.000 Fans sahen es ab 20.30 Uhr bei Sky – der beste Freitags-Wert seit Oktober. Am Samstag schalteten dann die erwähnten 1,07 Mio. Leute die Spiele um 15.30 Uhr ein, die schwächeren 0,92 Mio. aus der Vorwoche wurden damit wieder deutlich verbessert. Die meisten Fans entschieden sich dabei auch diesmal für die Konferenz: 640.000 der 1,07 Mio. zogen sie den Einzelmatches vor.

Stärkstes dieser Einzelspiele war das zwischen Augsburg und Bayern München mit 210.000 Fans, Stuttgart-Schalke und Dortmund-Wolfsburg kamen jeweils auf 100.000, Nürnberg und Düsseldorf nur auf 20.000, Freiburg und Fürth auf ganze 10.000. Das Abendspiel zwischen Frankfurt und Bremen sahen dann noch 510.000 Leute. Getoppt wurde diese Zahl am Sonntag – zunächst von Mönchengladbach und Mainz, denen 520.000 zusahen, danach von Hannover und Leverkusen, die 570.000 Menschen zu Sky lockten.

In der von MEEDIA errechneten Zuschauertabelle gab es damit diverse Verschiebungen. So überholten Hamburg und Frankfurt auf den Plätzen 2 und 3 wie erwähnt Schalke und Dortmund – auch Bremen findet sich auf Rang 6 nur 10.000 Durchschnitts-Zuschauer hinter dem HSV. Einen Sprung von Platz 11 auf 8 macht Bayer Leverkusen, das von der starken Sonntags-Zahl profitierte. Auf den Abstiegsplätzen bleiben Augsburg und Freiburg.

Kaum Veränderungen gibt es hingegen in dem bereinigten Ranking, in dem wir nur die Spiele werten, die gegen mehrere Parallel-Matches antreten. Da hier die Zahlen der Einzelspiele deutlich unter denen liegen, die am Freitag, Samstagabend oder Sonntag stattfinden, ist diese Tabelle womöglich etwas fairer. Der HSV liegt hier nur auf Platz 8, deutlich hinter Schalke und Dortmund, die nämlich bislang deutlich öfter am Samstag um 15.30 Uhr ran mussten und daher in der Gesamt-Tabelle etwas benachteiligt sind. Die Nummer 1 heißt aber auch hier Bayern München, die auffälligste Änderung ist der Sprung des VfB Stuttgart von Platz 12 auf 10.

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