ProSiebenSat.1 will sich von Investoren freikaufen

Fernsehen Einem Bericht des Spiegels zufolge plant TV-Konzern ProSiebenSat.1 seine Haupteigentümer KKR und Permira zu einem Ausstieg aus dem Unternehmen zu bewegen. Als Gegenleistung dafür will der Konzern den beiden Eigentümern eine Super-Dividende auszahlen. Das Geld dafür soll aus dem geplanten Verkauf der skandinavischen TV-Kanäle der Mediengruppe kommen.

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Der bereits seit längeren geplante Verkauf könnte laut Spiegel bereits Ende dieser Woche besiegelt werden. Als Interessenten stehen weiterhin der Finanzinvestor Providence und der amerikanische TV-Konzern Discovery im Raum. Etwa 1,3 Milliarden Euro soll das Geschäft in die Kassen der Münchner spülen. KKR und Permira erheben laut dem Bericht Anspruch auf eine mehrheitliche Ausschüttung des Verkaufserlöses. 
Die beiden Firmen wollen damit Schulden ihrer gemeinsamen Lavena-Holding zurückzuzahlen. Lavena ist mit knapp zwei Milliarden Euro verschuldet, gut 600 Millionen Euro werden im März 2015 fällig.
Der Spiegel beruft sich auf Eignerkreise von ProSiebenSat.1, wonach die Mediengruppe finanziell gut genug ausgestattet sei, um einen Großteil des Verkauferlöses auszuschütten. Davon würden dann auch freien Aktionäre an der Börse profitieren.

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