“Bauer bucht Sau“: Ein harter Anfang

Fernsehen Eine alte Lebensweisheit sagt: Manchmal wachsen die größten Erfolge aus schwierigsten Anfangssituationen. Häufig werden zu besten Freunden jene, mit denen die Beziehung anfangs schwer beginnt. Dass vor morgendlichem Sonnenaufgang die Nacht saudunkel sein kann, weiß man auch im Fernsehen. “Als das Ziel fiel, war der Weg weg“ stimmt jedoch nicht für RTL. Dies zeigt die nicht ganz so ernst gemeinte, fiktive Entstehungsgeschichte der RTL-Begattungs-Saga: Aus “Bauer bucht Sau“ wurde “Bauer sucht Frau“.

Werbeanzeige

Nicht jedes Erfolgsformat hat in der Konzeptphase einen leichten Start. MEEDIA gilt nicht zu Unrecht als treusorgende Mutter dokumentarischer Mediendienste: Wir lieben nicht nur Fernsehen. Wir lieben auch Zuschauer. Wir lieben Journalisten und Mediendienste. Im Grunde genommen lieben wir alles und jeden. Täglich sprechen wir mit ihm, dem Markt, als hätten wir eine wahrhaftige Person vor uns. Wir leiern in Interviews Prominenten gelangweilte Reaktionen aus der Jacke. Wir schleimen, was das Zeug hält, ohne genau zu wissen, was das eigentlich sein soll – das Zeug. Aber, wir haben es: das Zeug zu erschütternd dokumentarischer Recherche. Auf eben diesem steinigen Weg der Recherche sind wir auf wahrhaftig frei erfundene Geburtswehen des Ächt-Tee-Äll-Wegschmeißer- und Knaller-Formates “Bauer sucht Frau“ gestoßen. Sie belegen, wie schwer selbst für nobelpreisverdächtige Erfolgsformate konzeptuelle Anfänge geraten können.
Gerade in schnelllebigen Zeiten emsiger Betriebsamkeit geht Zuschauern frühlingsleichter TV-Formate, wie “Bauer sucht Frau“  der Kontakt zu jenem Bündel aus Blut, Schweiß und Tränen verloren, dass Fernsehmacher auf ihren Irrwegen vor Formatstart zu meistern haben. Wir wollen – und wir dürfen! – aus historischer Verantwortung unseren Lesern diese Informationen keinesfalls vorenthalten. Brisanz und Sensibilität des Ursprungmaterials dieser Zusammenfassung haben uns dazu bewogen, unseren Quellen absolute Vertraulichkeit zuzusichern. Wir bitten diesbezüglich um Nachsicht. Hier die Bilanz eines schweren Beginns:

Formatidee: russisches Roulette
Als vor Jahren zwei spätrussische, freiberufliche TV-Formatentwickler in Köln ihre Konzeptidee vorstellten, bestand die erste Reaktion der Senderverantwortlichen in rückblickend tiefem Misstrauen gegen die Versprechungen deutscher Politik der späten 80er Jahre. Sie nämlich sicherte zu, dass – bis auf hochfrequente Zufuhr unterschiedlichster Pilzsorten – der Reaktor-Unfall in Tschernobyl keinerlei Beschädigungen für die Bevölkerung hinterlassen haben sollte. Zweifel schienen angebracht: Nun also saßen zwei Format-Russen am Konferenztisch des Senders und präsentierten ihre verstrahlte Idee:
Eine Moderatorin aus dem Osten sollte ein Suchformat moderieren. Irgendetwas mit Glück. Einfach sollte es sein. So insgesamt. Auch sprachlich. Sächsinnen also schieden aus. Nett sollte sie sein, am besten auch noch singen können: Man wisse ja nie. Kern des Formates: Irgendwer sollte über längere Programmstrecken irgendetwas oder irgendwen suchen und finden. Oder auch nicht.
Die Idee kam einer Revolution gleich. Sie begeisterte und irritierte gleichzeitig. Gut, die Idee der Russen schien bislang noch nicht bis ins letzte Detail präzise ausgereift. Aber, der epochale Geist des Großen wehte durch den Konferenzraum: Die Russen hatten Sprit, ihre Idee Spirit.
Daumen hoch fürs Erste, so der Sender. Eine Kölner Projektgruppe erarbeitete mit Unterstützung eines Muster-Russen Feinheiten des Russenmusters. Zunächst Thema und Titel.
Schnell war klar: Hunde und Kleintiere schieden aus. Das Thema “Hundchen sucht Frau“ sollte dem kleinen Schwestersender VOX vorbehalten bleiben, um die knappen Zwischenräume der Koch-Shows mit Naturalien füllen zu können.
Das Entspannungsformat “Urlaub für lau-rein in den Stau!“ wurde schnell verworfen, die Handwerker-Formate: “Ärger beim Bau: klage nicht, hau!“ und: “Bunt im Verhau – Farbe statt grau!“ fanden auch keine Mehrheit. Beide Ansätze schienen zu saisonal. Auch für den Hacker-Contest „Nerd oder Ratte – wer hackt uns die Platte?“ schien zielgruppentechnisch die Zeit noch nicht gekommen.
Als die Russen nach Wochen entmutigt von Bord gingen, wuchs die entscheidende Idee: Irgendetwas mit Land. Hof mit Vieh und seinen Hütern. Bauern, Schweinezüchter oder Schäfer, so fand man, passten am besten bei RTL auf den Schäfer-Court. Eine nimmermüde Saga einsamer Lands- und Landmänner, die in intellektuell schlichter Grundhaltung nach Stubenkameradinnen Ausschau halten sollten.
Immerhin: Suchen und Sammeln war kein leichtes Thema. Nicht wenige Mitglieder von Projektgruppe und Redaktion hatten als Fußballbild-Sammler am eigenen Leib erfahren müssen: Die größte Krise tritt für Sammler und Sucher immer dann ein, wenn man am Ziel ist, man gefunden hat und das Album plötzlich entsetzlich voll ist. Mit dem Verlust des Sammeln-Dürfens bricht ein zentraler Sinn des Lebens weg. Dennoch, so beschloss man,  sollte der Arbeitstitel des Formates zunächst das Finden, nicht die Suche, im Blick haben.
“Bauer sucht Bau“ schied also aus. Trotz erster, moralischer Bedenken entschied man sich halbherzig für “ Bauer bucht Sau.“ Man folgte so der Empfehlung einer renommierten Agentur: Nach Abschluss eines aufwändigen und kostenintensiven, kreativen Prozesses, in dessen Verlauf Horden gepflegter, junger Agentur-Berater mit mittellangem Haupthaar monatelang in Cabrios vorfuhren um Senderparkplätze zu blockieren, zu brainstormen und ihre Apple-Produkte auszulasten, war klar:
Moral, so die hippen Werbegurus, sei irgendwie total Eighties und quotenfeindlich. Dass sie in ihrer Abschlusspräsentation Ethik ohne “h“ schrieben, sei als bewusstes, kreatives Gestaltungselement vorgesehen, um “die Message zu fokussieren“. Senderseitig war man tief beeindruckt. Die hohe, sechsstellige Summe für die Agentur schien gut investiert:
“Bauer bucht Sau“ war als Arbeitstitel gebunkert.

Von Toren und Moderatoren
Mit der Wahl der Moderatorinnen hatte man zunächst kein Glück: Carmen Nebel ließ den Sender lange im ebensolchen und sagte letztlich ab. Mit Achim Mentzel war man sich handelseinig, bis dem hausinternen Juristen kurz vor Unterschrift des Vertrages auffiel, dass Favoritenbarde Mentzel gar keine Frau war. Man sagte ihm ab, auch Mentzel konnte nach mehrwöchigem Nachdenken die Begründung spontan nachvollziehen.
Zu welcher Botox-Birne also sollte man greifen? Wer blieb auf der Shortlist? Vera int Veen formattechnisch aufzublähen, schien unverdaulich.  Britt Hagedorn war bei den Sportskameraden der Konkurrenz, die darüber hinaus auch die Wiederbelebung der rüstigen Rentnerin Ulla Kock am Brink planten. Barbara Schöneberger “sehe zwar Synergien im Kontext avisierter Angebote für ihren Weg als Webe-Ikone für Elektroautos“, sei jedoch “absehbar mehrjährig“ in Aspekten der Vervollständigung ihrer Familie gebunden.
Eine Initiativ-Anfrage von Bild-Reporterin Alice Schwarzer lehnte man mit der Begründung ab, sie sei versehentlich im Spam-Filter versackt. Man bedauere dies zutiefst und habe inzwischen andere Wege beschritten.
Thomas Gottschalk hatte sich selbst ins Spiel gebracht und durch seinen Agenten vorsorglich absagen lassen, weil er mit den Bedingungen, die er nicht kannte, keinesfalls einverstanden wäre, würde er sie denn kennen. Man könne ihn allerdings jederzeit anrufen. Er, Gottschalk, habe sich bislang noch nie durch geschlechtsspezifische Hürden irritieren lassen.
Die Wahl fiel auf Inka Bause. Inka war eben nicht, wie Kritiker es später hinter vorgehaltener Hand andeuten sollte, ein grenzdebiles Sonnenscheinchen, sondern eine ehemalige Zonenamsel in allerbestem Sinne: Kaum verstrahlt, sondern strahlend. Sie konnte singen, hatte diese Energie eines Hartgummiballs, der nie aufhört zu springen, und sie hatte jenes harte Arbeiten  gelernt, wie man es aus der Zeit von Fünfjahres-Plänen kannte. Und Inka war drahtig: Kameraleute konnten sich das Int-Veen-Weitwinkel sparen, um sie formatfüllend auf den Screen zu beamen. Inka, die Frau mit der Sandmännchen-Frisur,  hätte man jederzeit an die Seite von Harald Glööckler stellen können, um Fummel an jene Hausfrauen zu verkaufen, die ihre Garderobe bislang aus Altkleidersäcken an Straßenrändern zerrten. Mit Inka ging einfach die Sonne auf.  Man war erleichtert.
Auch Inka.

Bauern. Wir brauchen Bauern!
Schnell waren eine Gruppe begattungswilliger Bauern gecastet:  Man warb in Stadtmagazinen und Bauernzeitungen mit dem Text: “ Einsam? Schnepfen-Schießen? Ab ins Fernsehen, Bauer!“ Der Formatverantwortliche Sascha Naujoks selbst, so hörte man, soll Hand an den Auswahlprozess gelegt haben. Alle Kandidaten absolvierten vor dem Casting einen Intelligenztest mit spiegelverkehrter Bewertungsskala: Aus der Wahl sollten jene Kandidaten fallen, deren Testergebnisse Belege durchschnittlicher oder gar überdurchschnittlicher Intelligenz aufwiesen. Diese feine Differenzierung, so die späteren Testergebnisse, hätte es nicht unbedingt gebraucht. Jeder der Kandidaten fiel auf, niemand fiel heraus. Eine teuflische Hürde bot die integrierte Freitext-Aufgabe mit annähernd philosophischem Ansatz. Sie nutzte Elemente bäuerlicher Alltagsroutinen und setzte die Kandidaten unter mörderischen Kreativ-Druck:
“Schreiben Sie einen kurzen Aufsatz mit freiem Text (Achtung: müssen Sie sich ausdenken!!!) zum Thema: Nicht jeder, der Hand an sich legt, ist ein Selbstmörder“.
Viele Zettel blieben leer. Insgesamt erzielten alle Kandidaten Ergebnisse im oberen Drittel der spiegelverkehrten Skala. Kaum jemand versaute sich durch hinderliche Intelligenz die potentielle Teilnahme: Bei einigen ließen die Testergebnisse selbst den Erwerb eines handelsüblichen Graubrotes aufgrund intellektueller Unauffälligkeit weitgehend ausgeschlossen erscheinen.
Schnell war eine Gruppe von Landmännern und Mägden für einen möglichen Piloten zusammengestellt: Zoltan, Sabine, Willy, Wilma, Werner, Bernd , Waldemar und andere sollten den Anfang machen.
Man war also gut unterwegs, und die gute Laune im Team von Produktion und Sender schlug durchaus Purzelbäume. Als einer der Autoren beim Pausen-Prosecco fand, irgendwie fehle noch etwas, “irgendwas mit Alimenten oder so“, wollte sich niemand die Stimmung versauen lassen: “Mach mal“, antwortete man ihm. Der Autor googelte, der Prosecco tat, was Prosecco tut, wenn er gallonenweise in Autorenmünder fließt: “Alimente“ wies zu viele Suchergebnisse für weiterführende Recherche auf. Das Stilelement der Alliteration war geboren:
Inka Bause sollte keck aus dem Off die Bauern durch Buchstabendopplungen aufeinander folgender Anfangssilben necken. Was für Cäsar mit “veni, vid, vici“ gut genug war, sollte bei “Bauer bucht Sau“ mit “Freier, Frauen und Fäkalien“ doch locker eine sinnvolle Fortsetzung finden können.

Absturz des Piloten
Prosecco-Piloten gehören nicht in Kanzeln. Auch im Fernsehen stürzen Piloten manchmal ab, bevor sie überhaupt auf Sendung gehen.
Zu ungelenk schraubten die Erst-Bauern an ihren Auserwählten herum. Vieles, so schien es,  blieb ungescripted einfach zu langweilig, und bäuerliche Trägheit konterkarierte die quicklebendige Inka Bause. Inka selbst tat sich schwer mit Alliterationen, die aus Autorenfedern ihre Kommentare färbten. Der Autor -inzwischen Gefangener der eigenen Idee- kannte kein Halten mehr:
“Der zotige Zerberus Zoltan und die suppende Sause Sabine säuseln süffig in Bauses blumigem Bauernbegattungs-Bunker. Wo weiland der wühlende Willy sich wohlig an Wurm-Wilma wärmte, wuppt “Wettbewerbs-Wotan Werner“ Wilhemas Vagina, weil Waldbauer Waldemar wiehernd wankte.
Bananen-Bäuerchen Bernd, bisexuell, baut bange Busen-Burgen. Beseelt bricht Beate Butterblumen, doch zu banal  baldowert Bernd Beates bärtige Basis. Bernd baggert blank, Beate bangt: bizarr! Haltlos und harsch hämmern Hormone, zu lästig lauert der liebende Lurch. Landlust lebt Liebe leider langsam.“

Die Wende. Der Erfolg.
Es kam, wie es kommen musste: Der Prosecco-Autor öffnete seine Schleusen und verliebte sich in Inka Bause. Inka schien zunächst geschmeichelt. Doch kurz, bevor seine tiefen Gefühle ihrer Vollendung zustreben konnten, sagte Bause genervt ab. Der gekränkte Autor reagierte mit Alliterationen: Als Inka eine Sequenz mit den Worten beginnen sollte:
“Ideale, Irrlicht und Immergrün? Irrtum und Irrweg! Schnell schnappt das scharfe Schaf: Schmink-Inka schmollt schmalbrüstig Schmutz.  Schauder statt Schloss und Scham statt Chance. Statt Schönheit Schmerz und schaler Schluss!“, war die Zusammenarbeit beendet. Man vereinbarte noch am Set ein Treffen zwischen Produktionsleitung, verantwortlichem Redakteur und Autor: Man sei zusammen gekommen, um sich auseinander zu setzen, und wo man gerade schon beim Thema sei: Man danke dem Autor für seine bahnbrechenden Leistungen und rege nachhaltig an, es sei ab heute nun Zeit für ihn als “Mann der ersten Liga“, nach neuen Herausforderungen zu suchen. Diese Formulierung, so Produktion und Sender dem Autor gegenüber, habe sich in vielen Pressemitteilungen nach Trennung von intern Verantwortlichen bestens bewährt. Auch für ihn als Autoren müsse dies nicht grundsätzlich das Ende des Weges bedeuten. Man greife bei Gelegenheit jederzeit gerne wieder auf ihn zurück, im aktuellen Format jedoch sei er einfach unterfordert.
Nach Abschluss seiner Psychotherapie, so raunen Eingeweihte, leite der Autor inzwischen selbstständig ein Text-Büro für Kontaktanzeigen in den Neuen Bundesländern und  nimmt  nebenberuflich als Schatzmeister eine zentrale Steuerungsfunktion der “Unsere Inka: glücklich Single“ – Fangruppe Bitterfeld wahr. Bitterfeld selbst betrachte er nach erfolgreicher Therapie als sprachliches  Symbol seiner überwundenen Krise. Prosecco trinke er nicht mehr, auch Alliterationen habe er insgesamt abgeschworen.
Die Produktion des  Piloten wurde gestoppt, der “Bauer bucht Sau- Pilot“ selbst komplett neu überarbeitet.
Auch die Agentur ging, so wörtlich “…den Change der Message, die in die Welt geht,  echt total offen mit!“. Man brainstormte und brainstormte, bis ein neuer Titel geboren war: “Bauer sucht Frau“.  Auf den Begriff der Ethik verzichtete  man in der 60-minütigen Abschlusspräsentation. Aber das fiel niemandem mehr auf.
Als die ersten Sendungen On Air ging, blies der Erfolg der ersten Staffeln den halben Sender weg. Man hatte alles richtig gemacht! Die Zuschauer schalteten scharenweise ein. Viele Menschen wollten dabei sein, um betagten Herzen auf ihrem Weg zueinander zur Seite zu stehen. Trümmer, Tragik und Traktoren – ein Genre war in Köln geboren.
Niemand im Sender hatte nach den zähen Anfängen mit diesem Erfolg gerechnet. Mehr noch: Deutschlandweit beschäftigten sich Journalisten und Medienbeobachter mit dem Format und gaben der Quote so den entscheidenden, zusätzlichen Schub. Endlich war es wieder möglich, als Journalist Teil einer friedensnobelpreisverdächtigen Glaubensgemeinschaft zu sein und in Deutschland über Anstand und Moral zu schreiben. Alles fühlte sich für alle einfach gut an. Tom Sänger, so hörte man, soll unter der Dusche mehrmals seinem Nachnamen alle Ehre gemacht haben.
Bis heute scheint der Begattungsmarkt für Bauern und Mägde nicht gesättigt. Und ein Format, das so lange darum ringen musste, sich aus dem zähen Schleim ernster Geburtswehen heraus zu kämpfen, hat wahrhaftige TV-Geschichte schreiben dürfen.
Auch wir von MEEDIA erinnern uns gerne an Lichtgestalten und magische Momente.
An Schlüpfer- und Chart-Stürmer Schäfer Heinrich etwa. An Josef und Narumol: Wie gerne waren wir mit  Narumol “fick und fertig“ auf dem Schäfer-Court!

“Bauer sucht Frau“, Folge 11 der 8.Staffel läuft heute um 21.15 auf RTL.

Christopher Lesko
Mehr über den Autor: www.leadership-academy.de

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige