Privat-TV: „ARD sollte sich sachlicher Debatte stellen“

Fernsehen Der Private Rundfunk kritisiert die Empörung seitens der ARD zur Neuregelung des Sponsorings im Öffentlich-Rechtlichen TV-Programm. Tobias Schmid, der Vorstandsvorsitzender des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien, sagt "Anstatt mit dem ohnehin nur sehr eingeschränkten Sponsoring-Verbot den Teufel für kleinere Sportarten an die Wand zu malen, sollte sich die ARD vielmehr einer sachlichen Debatte über den sinnvollen Einsatz von Gebührenmitteln auch bei Sportübertragungen stellen."

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Die WAZ zitierte ARD-Sprecher Stefan Wirtz unter anderen mit folgender Aussage: "Viele kleinere und regionale Sportereignisse könnten mangels Sponsoringmöglichkeit bei ARD und ZDF nicht mehr von einem Programmsponsor unterstützt werden – was möglicherweise negative Auswirkungen auf die deutsche Sportlandschaft haben könnte."
Das sieht Tobias Schmid anders: "Ein Gesamt-Sportbudget bei ARD und ZDF von mehr als 800 Millionen Euro sollte hinreichende programmliche Gestaltungsmöglichkeiten auch für Sportarten jenseits der Champions League und unabhängig vom Sponsoring ermöglichen."

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