FR: Ver.di kritisiert „Wegducken“ von Dumont und DDVG

Ver.di fordert von den Haupteigentümern der Frankfurter Rundschau, der Mediengruppe Dumont und der SPD-Zeitungsholding DDVG, mehr Unterstützung und Engagement für die Rettung der angeschlagenen Zeitung. Statt mitzuhelfen, den Weg für die Übernahme durch Investoren zu ebnen, zögen sie es vor, sich juristische Scharmützel mit der Insolvenzverwaltung zu liefern, kritisiert Manfred Moos, ver.di-Landesleiter für den Bereich Medien.

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Moos kritisiert: "Während die Beschäftigten, der Betriebsrat und die Insolvenzverwaltung mit riesigem Engagement dafür sorgen, dass täglich alle Druck- und Onlineprodukte pünktlich und in hoher Qualität herauskommen, hüllen sich die Besitzer des Druck- und Verlagshauses in Schweigen."
Beides sei "in hohem Maße verantwortungslos gegenüber den Beschäftigten und ihren Familien, die auf eine gute Lösung hoffen." Ver.di fordere deshalb die Gesellschafter auf, sich unverzüglich aktiv an den Rettungsbemühungen für die Frankfurter Rundschau zu beteiligen. Das bisherige Verhalten bezeichnet die Gewerkschaft als "Wegducken". 
Positiv überrascht zeigt sich Ver.di vom Engagement der Bevölkerung für den Erhalt der Frankfurter Rundschau. Seit Tagen gingen täglich Hunderte von Solidaritätsunterschriften ein, mit denen der Erhalt der Rundschau und der Arbeitsplätze in Druckerei und Verlag gefordert werden. 

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