Social-Media-Tipps für Jobsuchende

Facebook und Co. gehören längst zum Leben junger Menschen dazu. Und immer mehr nutzen Social Media auch zu Karrierezwecken. Aber wie muss ich mich verhalten? Mit wem sollte ich Kontakte auch digital knüpfen? Und wie sollte ich gegenüber künftigen Arbeitgebern oder Kollegen im Social Web auftreten? OnlineDegrees.com hat Social-Media-Guidenlines für Studenten und Jobsuchende sowie Tipps und gute Argumente für mehr Social-Media-Engagement in einer Infografik zusammengestellt.

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Facebook avanciert für Arbeitssuchende zur wichtigsten Quelle für neue Jobs. Das hat schon das Karriereportal Jobvite in einer US-Umfrage unter 2100 Angestellten herausgefunden. So würden 52 Prozent der Jobsuchenden auf Facebook aktiv nach einer Anstellung suchen, im Vorjahr waren es noch 48 Prozent, berichtet‘>.

Nicht umsonst hat Facebook eine Job-App gestartet, die die Angebote mehrerer spezialisierter Job-Portale sammelt und durchsuchbar macht. Die neue App gruppiert die Stellenanzeigen von Anbietern wie BranchOut, DirectEmployers Association, Work4Labs, Jobvite und Monster.com. Zusammen sorgen die Player dafür, dass zurzeit über 1,73 Millionen freie Stellen im Angebot sind. Noch läuft der neue Dienst allerdings erst einmal nur in den USA.

Das Team von OnlineDegrees rät etwa dazu, bei Freundschaftsanfragen von Vorgesetzten zu warten, bis Sie eine Anfrage erreicht. Fühlen Sie sich unwohl dabei, sollten Sie höflich erklären, dass Sie das Verhältnis zum Chef lieber professionell halten wollen. Achten Sie beim Befreunden mit Vorgesetzten außerdem darauf, vorher Ihr Profil aufzuräumen. Gerade in Zeiten, in denen jeder vierte Angestellte schon mit seinem Chef digital befreundet ist, ist das ein Ratschlag, den man beherzigen sollte.

Denn Führungs- und Fachkräfte sind längst nicht mehr nur privat in Social Networks unterwegs. Immer mehr Headhunter fahnden auch bei Facebook & Co. nach potenziellen Mitarbeitern. Im MEEDIA-Interview erklärte Joachim Schossau vom Social-Recruiting-Spezialisten BBRecruiting, worauf man bei seinen Netzwerk-Profilen achten sollte: "Die Anzahl der qualifizierten Angebote im Postfach ist heute ein guter Gradmesser, ob man sich über seinen beruflicher Werdegang Gedanken machen muss." Interessantes Detail: Ganze 69 Prozent der Befragten gaben außerdem an, aktiv in Social Networks nach einem anderen Job zu suchen. Im vergangenen Jahr waren es noch 61 Prozent gewesen.

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