Groupon: Muss Andrew Mason gehen?

Die rabenschwarze Börsenperformance beim Schnäppchenportal Groupon scheint ihren Tribut zu fordern. Nach einem Bericht der gewöhnlich gut informierten Wall Street Journal-Bloggerin Kara Swisher diskutiert der Aufsichtsrat des kriselnden Online-Rabattanbieters die Ablösung des Gründers Andrew Mason. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen und werde auch vielleicht nicht bald fallen, schrieb Swisher in ihrem Blog bei AllThingD. Die Groupon-Aktie reagiert unterdessen mit einem Kurssprung.

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Die rabenschwarze Börsenperformance beim Schnäppchenportal Groupon scheint ihren Tribut zu fordern. Nach einem Bericht der gewöhnlich gut informierten Wall Street Journal-Bloggerin Kara Swisher diskutiert der Aufsichtsrat des kriselnden Online-Rabattanbieters die Ablösung des Gründers Andrew Mason. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen und werde auch vielleicht nicht bald fallen, schrieb Swisher in ihrem Blog bei AllThingD. Die Groupon-Aktie reagiert unterdessen mit einem Kurssprung.

Kostet die Börsentalfahrt Andrew Mason den Vorstandsposten des von ihm gegründeteten Online-Rabattanbieters Groupon? Diese Spekulationen nährte die renommierte Wall Street Journal-Reporterin Kara Swisher gestern in ihrem Blog AllThingDigital.

"Die Frage ist nicht, ob Andrew ein guter Kerl ist, sondern ob wir jemanden wie Eric Schmidt brauchen", zitiert Swisher aus unternehmensnahen Kreisen. "Es herrscht ziemlicher Druck auf dem Aufsichtsrat, eine solche Entscheidung zu fällen", heißt es weiter.

Börsenabsturz von 90 Prozent unter Mason

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Gründer aus dem Chefsessels seines Unternehmens herausgedrängt wird – die schmerzvollen Abschiede Steve Jobs von Apple und Jerry Yang von Yahoo sind bis heute in der Technologiebranche unvergessen. Mason führte Groupon vor rund einem Jahr zu einem Ausgabekurs von 20 Dollar an die Wall Street.

Nach einem kurzfristigen Höhenflug bis aus die Marke von 31 Dollar stürzte der einstige Social Commerce-Liebling krachend ab und verlor in der Spitze mehr als 90 Prozent seines Wertes. Gestern reagierte Aktie auf das Gerücht, das im Handelsverlauf bekannt wurde, mit einem Kurssprung von vier Prozent.

Entscheidung möglicherweise schon auf morgiger Aufsichtsratssitzung

Nachbörslich zog das Papier um weitere vier Prozent an, als Bloomberg berichtete, die Personalie Mason werde schon auf der morgigen Aufsichtsratsitzung diskutiert. Wie Kara Swisher berichtete, sei eine Entscheidung für oder gegen Mason aber noch keinesfalls gefällt – und werde dies "vielleicht auf längere Zeit" auch nicht.

Andrew Mason bemühte such unterdessen um Business as usual. Er will heute wie geplant auf einer Konferenz, die das Tech-Blog Business Insider veranstaltet, als Interviewpartner auftreten.

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