Sky: Murdoch-Übernahme rückt näher

Die nächste gute Nachricht für Sky: Die Kursrakete des Börsenjahres 2012 hat neuen Treibstoff bekommen. Wie der Münchner Pay-TV-Sender bekanntgab, bleiben die bisherigen Verlustvorträge in Höhe von 2,1 Milliarden Euro auch bei Wechsel in den Besitzverhältnissen bestehen. In anderen Worten: Auch wenn Sky mehrheitlich durch Rupert Murdochs News Corp. übernommen werden würde. Bisher besitzt der Medientyccon über seine Holding 49,9 Prozent an Sky. Übernahmespekulationen trieben die Sky-Aktie gestern auf die 4 Euro-Marke.

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Die nächste gute Nachricht für Sky: Die Kursrakete des Börsenjahres 2012 hat neuen Treibstoff bekommen. Wie der Münchner Pay-TV-Sender bekanntgab, bleiben die bisherigen Verlustvorträge in Höhe von 2,1 Milliarden Euro auch bei Wechsel in den Besitzverhältnissen bestehen. In anderen Worten: Auch wenn Sky mehrheitlich durch Rupert Murdochs News Corp. übernommen werden würde. Bisher besitzt der Medientyccon über seine Holding 49,9 Prozent an Sky.  Übernahmespekulationen trieben die Sky-Aktie gestern auf die 4 Euro-Marke.

Das Börsenmärchen von Sky geht weiter. Gerade mal eine Woche ist es her, als Sky Anleger mit besser als erwarteten Quartalszahlen verzückte und dabei zum zweiten Mal nacheinander operativ schwarze Zahlen präsentieren konnte. Die Aktie, die seit Jahresbeginn bereits um 150 Prozent vorne lag, legte eine weitere Kursrallye von knapp 10 Prozent hin.

Gestern wiederholte sich das Bild: Schon wieder in der Spitze um 10 Prozent schoss dass Papier des MDax-Mitglied durch die Decke. Grund für die neuerliche Kursexplosion: Die rechtliche Fehde mit der Steuerbehörde München, die sich über Jahre gezogen hatte, ist beendet. Ergebnis für Sky: Verlustvorträge, die sich auf enorme 2,1 Milliarden Euro belaufen, bleiben auch dann erhalten, wenn es zu einer Änderungen der Gesellschaftsstruktur kommt.

Rupert Murdoch könnte nun zugreifen

In anderen Worten: Auch wenn es einen neuem Mehrheitsgesellschafter gibt. Bisher hatte der australische Großaktionär Rupert Murdoch penibel darauf geachtet, dass er mit seiner Holding News Corp. die Schwelle von 50 Prozent nicht überschreitet. Nun könnte der Medientycoon den an der Börse mit drei Milliarden Euro bewerteten deutschen Pay TV-Sender übernehmen, ohne dabei auf den erklecklichen Verlustvortrag zu verzichten. Eine Komplettübernahme erscheint dadurch wahrscheinlicher geworden zu sein.

Die erfolgt indes bekanntermaßen zu ganz eigenen Konditionen: Aktionären muss ein Übernahmeangebot unterbreitet werden. Anleger spekulieren nun offen darüber, dass eine solche Offerte deutlich über dem Kursniveau der vergangenen Monate liegen könnte. Gestern erreichte die Sky-Aktie daraufhin erstmals seit drei Jahren wieder die Marke von 4 Euro.

Analysten sind sich über das weitere Kurspotenzial und den Zeitpunkt einer möglichen Komplettübernahme unterdessen uneins. Commerzbank-Analystin Sonia Rabussier hält eine baldige Übernahme für eher unwahrscheinlich, die UBS bewertet die Chancen auf ein zeitnahes Aufstocken dagegen als positiv. Die britische Großbank HSBC verdreifachte nach dem Steuerentscheid unterdessen ihr Kursziel auf 4,50 Euro.

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