CNN-Reporter trotz Detonation ganz cool

Fernsehen "Das war eine eher große Explosion hier." So nachrichtlich kommentiert CNN-Journalist Anderson Cooper, was ihm bei seiner Live-Schalte aus Gaza in der Nacht zum Montag passierte. Während Cooper auf Sendung war, schlug nicht weit von ihm eine Rakete ein. Seine professionelle, fast schon stoische Reaktion macht ihn nun zum weltweiten Social Media-Star der Stunde. Schon vorher wurde er für seine Vor-Ort Berichterstattung, die er auch via Twitter und Instagram führt, in den USA zum Teil kontrovers diskutiert.

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Ein Lichtblitz, ein lauter Knall – Cooper geht zunächst erschrocken in Deckung, macht dann aber nahtlos weiter. Wischt mit einem Lächeln die Situation weg und berichtet von der Lage. Sagt, es sei die wohl größte Explosion an diesem Tag. Über seinen Twitter-Account berichtet er später noch weiter von der Situation. Über YouTube und den Video-Aggregator Nowthisnews verbreitet sich das Video auch im Netz. 
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Cooper ist in seiner Heimat längst kein Unbekannter. Auf CNN moderiert er eine nach ihm benannte Nachrichtensendung, mit der er 2011 auch zwei Emmys für die Berichterstattung zur Krise in Haiti gewann. Für besondere Ereignisse verlässt er sein Studio und berichtet von vor Ort. So jetzt auch im erneuten Konflikt am und im Gaza-Streifen. Neben den Live-Schalten berichtet Cooper auch via Twitter und postete ein Bild von sich in Sicherheitsweste mit der Bildunterschrift "Just got into #Gaza" auf Instagram. Das Bild sammelte weit über 1000 Kommentare und über 13.000 Likes.
Cooper gibt den harten Hund, wirkt optisch selbst wie ein trainierter GI. Alles in allen ist der CNN-Mann ein unkonventioneller Charakter: Seine Familie entstammt der Oberschicht. Offen geht er mit seiner Homosexualität um. Einen Einsatz als Kriegsreporter hätte Cooper nicht nötig – er macht es dennoch.
Der letzte Absatz dieses Beitrags wurde nachträglich umformuliert, da die ursprüngliche Fassung missverstanden werden konnte. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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