Facebooks größte Haltefrist endet heute

Der ultimative Tag der Wahrheit für die Facebook-Aktie ist da: Am heutigen Mittwoch endet die Haltefrist für Altaktionäre. Exakt 773 Millionen Aktien von Mitarbeitern und Investoren der ersten Stunde werden damit an der Wall Street frei handelbar. Das ist mit Abstand die größte Tranche an den Aktien, die nun frei veräußert werden kann. In der Vergangenheit hatten Facebook-Aktien beim Ende von Haltefristen für Altaktionäre an Wert verloren. Bei knapp 20 Dollar befindet sich das Papier nahe der Allzeittiefs.

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Der ultimative Tag der Wahrheit für die Facebook-Aktie ist da: Am heutigen Mittwoch endet die Haltefrist für Altaktionäre. Exakt 773 Millionen Aktien von Mitarbeitern und Investoren der ersten Stunde werden damit an der Wall Street frei handelbar. Das ist mit Abstand die größte Tranche an den Aktien, die nun frei veräußert werden kann. In der Vergangenheit hatten Facebook-Aktien beim Ende von Haltefristen für Altaktionäre an Wert verloren. Bei knapp 20 Dollar befindet sich das Papier nahe der Allzeittiefs.  

Fast ein halbes Jahr ist es her, als Facebook unter maximalem medialen Getöse an die Aktienmärkte strebte – und so furios floppte wie wohl nie zuvor ein Unternehmen mit über 100 Milliarden Dollar Börsenwert zum Zeitpunkt der Emission. Fast die Hälfte des Unternehmenswertes hat sich binnen der vergangenen sechs Monate aufgelöst: Gerade bei 19,86 Dollar wird die FB-Aktie noch gehandelt – 38 Dollar waren es zum Ausgabekurs am 18. Mai.

Seitdem sind exakt 180 Tage vergangenen – und damit eben jene größte aller vier Haltefristen für Altaktionäre und Mitarbeiter, die Belegschaftsaktien erhalten haben. Der Zeitpunkt, Kasse an den Aktienmärkten zu machen, ist heute zum Handelsstart an der Wall Street gekommen: Bleibt nur die Frage, wie attraktiv diese Möglichkeit angesichts einer Kapitalvernichtung von fast 50 Prozent erscheint.

Kursgewinne nach den Quartalszahlen schon wieder abgegeben

Das Ende der Haltefristen im August und Oktober hat einen klaren Trend gezeigt: tiefer –  am Tag des Endes der sogenannten "Lock-up-Periods" ging es jeweils deutlich nach unten. Ob das auch diesmal eine ausgemachte Sache ist, stellt zumindest das Wall Street Journal in Frage. Der Grund: Die Anzahl der Leerverkäufer, die auf fallende Kurse wetten, sei vor dem Auslaufen der Haltefrist zurückgegangen.

Maßgeblichen Anteil daran dürfte der Kursrutsch der vergangenen Wochen haben, der Facebook wieder in die Nähe seiner bisherigen Allzeittiefs von 17,55 Dollar schickte, obwohl das weltgrößte Social Network Anleger bei Vorlage seiner jüngsten Quartalszahlen überzeugt hatte. Die Aktie war nach starken Werbeerlösen im mobilen Internet zeitweise um 25 Prozent in die Höhe geschossen, hat inzwischen aber fast alle Zugewinne wieder abgegeben.  

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