FR-Redaktion verspricht: „Es ist nicht das Ende“

Publishing Die Frankfurter Rundschau hat als zweite deutsche Tageszeitung nach dem Krieg die Erlaubnis bekommen, wieder eine Tageszeitung zu verlegen. Am heutigen Dienstag meldete der Verlag. In eigener Sache verspricht die Redaktion ihren Lesern, dass es erst einmal in gewohnter Qualität weiter geht. MEEDIA dokumentiert die Mitteilung der Belegschaft.

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„Sie lesen Zeitung aus Leidenschaft, wir machen Zeitung aus Leidenschaft. Das werden wir weiter tun, denn wir sind der festen Überzeugung, dass die Frankfurter Rundschau mit Ihrer Unterstützung und unserer Arbeit eine Zukunft hat. Diese Zukunft will wohl verdient sein, daran werden wir arbeiten.

Wir werden Ihnen weiterhin jeden Tag eine Zeitung nach Hause oder an den Kiosk liefern, die lohnt, gelesen zu werden. Wir werden Ihnen aus Nepal berichten wie aus Südafrika, aus Berlin wie aus Frankfurt-Bonames. Wir werden über große Politik und kleine Fahrraddiebe schreiben, über Sport und Kultur und Wirtschaft.
Wir werden die Zeitung drucken und sie zu Ihnen bringen. Auch auf dem iPad und im Web sind wir weiter für Sie da.

Während wir diese, unsere eigentliche Arbeit machen, werden wir mit allem Nachdruck Möglichkeiten suchen und Wege erkunden, die das Erscheinen der Frankfurter Rundschau dauerhaft sichern. Natürlich sind wir dabei auf Sie, unsere Leserinnen und Leser, angewiesen. Wenn Sie uns treu bleiben, können wir unser Ziel erreichen.

Die Frankfurter Rundschau hat am 1. August 1945 die zweite Lizenz einer deutschen Tageszeitung nach dem Krieg bekommen, sie hat eine lange, stolze und wechselvolle Geschichte erlebt. Wir werden alles dafür tun, dass diese Geschichte weitergeht.“

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