McKinsey: Verlage sollten stärker auf online setzen

Marketing Laut einer von der FAZ zitierten Studie der Unternehmensberatung McKinsey werden die Einnahmen mit deutschen Publikumszeitschriften von zuletzt 4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2015 auf 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro sinken. Besonders hart betroffen sei laut der vom Zeitschriftenverlegerverband beauftragten Studie der Anzeigenverkauf. Er werde von 1,4 Milliarden Euro auf bis zu 1,2 Milliarden sinken.

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Doch McKinsey sieht auch Wachstumsbereiche, wie die FAZ schreibt: Vor allem die Onlinewerbung werde zunehmen, bis 2015 um 11 Prozent. Besonders wachsen werde Videowerbung. Die Verlage sollten sich daher auf diesen Bereich vorbereiten. Vor allem mobile Endgeräte würden die Trennung von Text, Bild und Video zunehmend aufheben.
Mit Plattformübergreifenden Lösungen und dem Ausbau der digitalen Präsenz seien für die Verlage laut McKinsey 250 Millionen Euro zusätzlich im Jahr möglich. Durch eine konsequente Erfassung, Auswertung und Nutzung von Kundendaten seien weitere 80 bis 160 Millionen Euro möglich.
Außerdem könnte das Geschäftsfeld des Corporate Publishing könnte stärker ins Netz übertragen werden. "Die Werbeindustrie befindet sich seit einigen in einem grundlegenden Wandel", zitiert die FAZ Adam Bird von McKinsey. Dies werde auch noch über fünf Jahre so weitergehen. "Werbetreibende sind daher wieder sehr offen für neue Lösungen."

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