8 Mio. sahen das 6:1 der Bayern gegen Lille

Fernsehen Einen neuen Champions-League-Saisonrekord gab es nicht, dafür war das Spiel des FC Bayern gegen Lille einfach zu früh entschieden. Durchschnittlich 7,52 Mio. sahen das 6:1 im ZDF, weitere 570.000 Fans sahen die Champions League bei Sky. Der Fußball war damit das dominierende TV-Ereignis des Mittwochs. Dennoch konnten sich insgesamt die ARD-Reihe "Bloch" und bei den 14- bis 49-Jährigen RTLs "Christoph Posch" und "Raus aus den Schulden" mit guten Zahlen behaupten.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Champions League leidet unter Spannungslosigkeit
Die 7,52 Mio. Fans, über die sich das ZDF am Mittwochabend freuen konnte, reichen zwar für einen tollen Marktanteil von 24,8%, doch das Spiel von Borussia Dortmund gegen Real Madrid, das den aktuellen Saisonrekord hält, sahen vor 14 Tagen noch 9,17 Mio. Leute im ZDF. Ein Mitgrund dürfte neben dem nicht so namhaften Gegner vor allem die frühe Entscheidung mit fünf FCB-Toren in der ersten Halbzeit sein. Dennoch: Den klaren Tagessieg holte sich der Fußball – und das mit 2,47 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 20,3% auch im jungen Publikum. Bei Sky sahen die Champions League unterdessen 570.000 Fans (1,9%), darunter 350.000 14- bis 49-Jährige (2,9%). Bei paralleler Free-TV-Übertragung erreichen die Sky-Zahlen nie Rekordniveau. am Dienstag saßen bei den Spielen von Schalke und Dortmund noch 920.000 vor den Sky-Fernsehern.

2. "Bloch", Posch und Zwegat halten sich wacker gegen den Fußball
Das Erste und RTL mussten sich am Mittwoch mit ihren Champions-League-Gegenprogrammen nicht verstecken, erreichten durchaus gute Zuschauerzahlen. Die Premiere des neuen "Bloch"-Films "Heißkalte Seele" sahen im Ersten 4,48 Mio. Leute – ein Marktanteil von 14,0%. RTL erreichte mit "christopher Posch – Ich kämpfe für ihr Recht" 4,07 Mio. Seher (12,7%) und mit "Raus aus den Schulden" 4,00 Mio. (12,9%), kam dem Fußball bei den 14- bis 49-Jährigen mit 2,08 Mio. (16,9%) und 2,07 Mio. (16,6%) sogar gefährlich nahe.

3. Schwache Abende für ProSieben und Sat.1
Nicht mit den großen Sendern mithalten konnten ProSieben und Sat.1. Keins der Prime-Time-Programme verzeichnete mehr als 2 Mio. Zuschauer, bei den 14- bis 49-Jährigen landeten alle unter den Sender-Normalniveaus. So blieb der Sat.1-Film "Die nackte Wahrheit" mit 990.000 jungen Zuschauern bei 8,0% hängen, "Grey’s Anatomy" kam bei ProSieben mit 1,16 Mio. auch nur auf 9,4%, "New Girl" danach mit 1,24 Mio. auf 9,8%, "How i met your Mother" mit 1,24 Mio. auf 10,3% und "Suburgatory" mit 910.000 auf 9,1%.

4. RTL IIs "Transgender"-Doku-Soaps legt kräftig zu
Vor einer Woche war das neue Doku-Soap-Trio bei RTL II schon ordentlich gestartet, in dieser Woche ging es insbesondere nach 22 Uhr weiter nach oben. Die Reihe "Transgender – Mein Weg in den richtigen Körper" schalteten diesmal 920.000 14- bis 49-Jährige ein – ein glänzender Marktanteil von 8,6%. "Teenager in Not" (800.000 / 6,5%) und "Babys! Kleines Wunder – großes Glück" (890.000 / 7,0%) blieben in etwa auf dem Vorwochen-Niveau. Vox erreichte mit "Rizzoli & Isles" unterdessen 1,24 Mio. junge Zuschauer und 10,0%, mit "King" nur noch unbefriedigende 800.000 und 6,4%. Und kabel eins blieb mit "About Schmidt" und Werten von 500.000 und 4,2% klar unter dem Soll.

5. Die Vorabend-Macht KiKa
Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal KiKa feiert Vorabend für Vorabend nicht nur in der Kinder-Zielgruppe, sondern auch bei den Erwachsenen zwischen 14 und 49 große Erfolge. Am Mittwoch kam "Unser Sandmännchen" beispielsweise mit 570.000 Kindern zwischen 3 und 13 auf einen Marktanteil von 38,9%, allerdings sahen mit 510.000 auch fast so viele 14- bis 49-Jährige zu – wahrscheinlich vornehmlich Eltern, die zusammen mit ihren Kindern schauen. "Der kleine Prinz" kam anschließend auf 600.000 Kinder (37,5%) und 480.000 14- bis 49-Jährige (5,5%). Damit liegt der Kika bei den 14- bis 49-Jährigen am Vorabend in etwa auf dem Niveau von Erwachsenen-Sendern wie kabel eins.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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