Radiomoderator wegen Kindesmissbrauch verurteilt

Fernsehen Das vorläufige Ende einer spektakulären Verhaftung. Ende Mai wurde Radiomoderator Marcus Japke während seiner Morningshow im Studio der Ostseewelle Rostock verhaftet. Der Vorwurf: Sexueller Missbrauch eines damals 13-jährigen Mädchens. Am Mittwoch wurde der Moderator nun zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Möglich wurde das schnelle – und wohl auch milde – Urteil durch ein umfassendes Geständnis, dass der 39-Jährige ablegte.

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Nach Informationen des Berliner Kuriers hatte der Vorsitzende Richter Japke bereits vor Prozessbeginn eine kleinere Strafe in Aussicht gestellt, wenn er gesteht und dem heute 20-jährigen Opfer einer Aussage vor Gericht erspart. Ohne das Schuldeingeständnis hätte ein langer Indizienprozess gedroht.

Mit dem Urteil ist der juristische Ärger für Japke allerdings noch nicht ausgestanden. Denn neben der Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs wird weiter gegen den ehemaligen Morningshow-Presenter wegen Insolvenzverschleppung und Betrug bei Radiogewinnspielen ermittelt. Bei der Ostseewelle soll der 39-Jährige dubiose Geschäfte mit Preisgeldern gemacht haben.

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