Nach Apples Preis-Überfall: Auch Stern wird günstiger

Publishing Der Stern wird als Digitalausgabe billiger: Damit reagiert das Magazin auf die Preisanpassungen durch Apple. Der bisherige Wert von 2,99 Euro wird von Apple als Preisstufe nicht mehr angeboten. Der US-Konzern erhöhte die Kosten deshalb zunächst auf 3,69 Euro. Das Magazin hat nun jedoch beschlossen, die nächstniedrige Preisstufe zu nutzen und den Stern, wie auch die View, auf dem iPad für 2,69 Euro anzubieten.

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Mit diesem Schritt komme man den "treuen und begeisterten eMagazine-Nutzern entgegen", sagt Simon-Eric Kretschmer, stellvertretender Verlagsleiter G+J Agenda, gegenüber MEEDIA. Kretschmer kritisiert zudem die unabgesprochenen Preisveränderungen durch Apple: "Das Vorgehen von Apple entspricht nicht unserem Kundenverständnis, daher soll und darf diese unangekündigte und unbegründete Aktion nicht zum Nachteil unserer Kunden sein."
Ähnlich entschied sich bereits der Heise-Verlag. Er teilte mit: "In Reaktion auf Apples einseitiges Vorgehen hat der Heise Zeitschriften Verlag beschlossen, sämtliche digitalen Zeitschriftenausgaben in Apples Preismatrix eine Stufe niedriger einzuordnen." Auch c’t kostet nun wie der Stern 2,69 Euro, der Preis für iX liegt bei 4,49 Euro.
Die Zeit hingegen ließ auf MEEDIA-Anfrage bereits vergangene Woche wissen: "Zunächst sehen wir aber keine Veranlassung auf den niedrigeren Preis zu gehen, der einen so deutlichen Abschlag gegenüber unserem Produkt am Kiosk bedeutet." Auch Spiegel und Focus haben zunächst den teureren Preis beibehalten. Bei beiden Medien darf man davon ausgehen, dass sie zunächst die Verkaufszahlen beobachten. 

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