Wenn Harald Schmidt auf Jung-Reporter trifft

Publishing Harald Schmidt weilte am Mittwoch auf den Medientagen München, um am Sky-Stand die Werbetrommel für seinen neuen Arbeitgeber und seine Show zu rühren. Hinter den Kulissen wurde der Late-Night-Moderator von ein paar bayerische Nachwuchsjournalisten im Dienste der CSU-nahen Hanns Seidel Stiftung und dem Verband Nachwuchsjournalisten Bayern für ein Stegreif-Interview gestellt. Themen u.a.: ein fehlendes Mikrofon und der Börsenaffe Tommy.

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“Was können Sie uns als Nachwuchsjournalisten mit auf den Weg geben?”, lautete die erste Frage an Harald Schmidt. Die prompte Antwort: “Erstens mal würde ich mir ein Mikro besorgen für Interviews. Nicht jeder Gesprächspartner ist so konziliant, dass er so nah an die Kamera geht, weil das Kamera-Mikro benutzt werden muss.” Die Nachwuchsjournalisten hatten nämlich kein Mikrofon eingepackt. Brauchten sie auch gar nicht, meinten sie, denn: “Unser Thema ist YouTube?”

Harald Schmidt: “YouTube, was ist das?”

Nachwuchsjournalist: “Da braucht man kein Mikro für so kurze Filmchen.”

Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass Harald Schmidt von den nagelneuen YouTube-Spartenkanälen noch nie gehört hat (“Kenn ich nicht, brauch ich nicht.”), dass in Sachen Finanzanlagen einem Affen namens Tommy vertraut (“Ich habe einen Schimpansen, der für mich mit Pfeilen wirft auf die Börsensendungen und dort wo er stecken bleibt im Reporter, die Aktie kaufe ich.”) und dass Sky kein Spartensender ist:

“Sky ist überhaupt kein Sender, du Laie. Sky ist eine Entertainment-Plattform. Habe ich gerade vorher erklärt aber da habt ihr nicht zugehört, weil ihr wieder billige Studentenfahrkarten ausgedruckt habt oder Presseausweise erschlichen.”

Und ganz am Ende, erfährt man noch, was Harald Schmidt von Bloggern hält: “Wer bloggt, findet einfach keine Zeitung, die es einem bezahlt.” Die Nachwuchs-Videojournalisten und Harald Schmidt – zwei Medienwelten prallten aufeinander.
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