Tom Cruise: 50 Millionen-Klage gegen Bauer

Publishing Bauer hat in den USA wieder Ärger mit einem Mega-Promi: Vor zwei Jahren ging David Beckham gegen die InTouch vor. Nun verklagt Tom Cruise die US-InTouch und ihr Schwesterblatt Life & Style auf 50 Millionen US-Dollar. Es geht um eine Story, in der behauptet wurde, dass der US-Schauspieler seine Tochter Suri vernachlässigt („abandoned“) habe. Bebildert war der Artikel offenbar mit einem Foto, auf dem das 6-jährige Kind äußerst traurig aussah. Es ist nicht die erste Cruise-Klage seit seiner Trennung.

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Der Anwalt des Schauspielers, Bert Fields, ging laut Hollywood-Reporter bereits gegen den National Enquirer und Vanity Fair vor.
Der Cruise Anwalt sprach von einem "verwerflichen" Verhalten der Redaktion und einer "bösartigen Lüge". Weiter sagte sein Anwalt, dass der Schauspieler nicht einfach Leute verklagen würde. Doch wenn diese "schmierigen Händler" versuchten, mit "ekelhaften Lügen" über die Beziehung zu seiner Tochter Geld machen wollten, dann könnten man "darauf wetten", dass er gerichtlich dagegen vorgehe.
Weiter polemisierte der Anwalt auch massiv gegen den Bauer Verlag und dessen deutsche Herkunft. So sagte er, dass hinter diesen "Serien-Diffamieren" ein ausländisches Unternehmen mit seiner Firmenzentrale in Hamburg stünde. "Die machen ihr Geld, indem sie ahnungslosen Amerikaner ihren hämischen Müll verkaufen". Weiter argumentiert Fields, dass nur eine hohe Geldstrafe, Bauer bremsen könnte. "Tom würde das Geld einen guten Zweck spenden, so wie er es bislang immer gemacht hat."
Gegenüber dapd wollte sich der Verlag noch nicht zu dem Fall äußern.
Ob der Star sich mit all dem Getöse und seiner Millionenklage einen Gefallen tut, ist zweifelhaft: Im Herbst 2010 hatte sich David Beckham gegen die InTouch gewehrt. Der Fußballstar kämpfte damals gegen eine Story um eine vermeintliche Affäre mit einer Prostituierten. Vor dem Gericht in Los Angeles ging es um 25 Millionen Dollar. Der US-Streit endete letztlich damit, dass Beckham 140.000 Dollar an Gerichtskosten an den Verlag zahlen musste. Bauer zahlte nichts.

Nachtrag:
Mittlerweile hat sich auch Bauer zu dem Fall geäußert. Eine Sprecherin sagte auf MEEDIA-Anfrage: "Stand 13:30h MEZ ist bei Bauer USA noch keine Klageschrift eingegangen. Sobald eine Klageschrift eintrifft werden wir die Inhalte prüfen und entsprechend reagieren.“

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