Buchtipp: So geht Recruitung im Social Web

Social Media boomt, doch viele Personalabteilungen stecken noch in den Anfängen des Internets fest: mit einfachen Webseiten und umständlichen Onlineformularen. Dabei sind die Chancen, auf Facebook und Co. neue geeignete Mitarbeiter zu finden, zahlreich. Die jungen Talente der sogenannten Generation Y suchen den Dialog mit Unternehmen. Sonja Salmen, Professorin für E-Strategie und Social-Media-Management, bringt in ihrem aktuellen Handbuch schöne Beispiele, wie Recruting im Social Web funktioniert.

Werbeanzeige

In "Recruiting im Social Web" kommen zwanzig Experten zu Wort und erklären, wie Social Media in der Praxis für E-Recruiting, Personalmarketing- und Entwicklung erfolgreich eingesetzt wird. Sonja Salmen, Professorin für E-Strategie und Social Media-Management, Peer Bieber, Henner Knabenreich sowie Martin Reti versuchen auf 460 Seiten zu ergründen, was die Generation Y motiviert und was Unternehmen tun müssen, um junge engagierte Menschen für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

Mit dem Buch liefern die Experten praktische Orientierungsrichtlinien für den effizienten Einsatz von Social Media-Applikationen für E-Recruiting, Personalmarketing und -entwicklung. Rechtsexperte Klaus Blükle erläutert die wesentlichen juristischen Rahmenbedingungen, die es zu beachten gilt, damit die eigene Online-Reputation keinen Schaden nimmt. Wer nach Inspiration sucht, das eigene Angebot zu verbessern, bekommt Erfahrungsberichte von Unternehmen wie Allianz, Bertelsmann, Deutsche Flugsicherung, in-tech, SMA, TechnologieRegion Karlsruhe und den Verkehrsbetrieben Zürich, die ein Bild davon zeichnen, wie Recruiting im Social Web heutzutage aussehen kann.
Die Lektüre kommt zur richtigen Zeit. Denn Facebook ist längst zur wichtigsten Quelle für Arbeitssuchende avanciert. Das hat das Karriereportal Jobvite in einer aktuellen US-Umfrage unter 2100 Angestellten herausgefunden. Tatsächlich hat das Social Network im Vergleich zum Vorjahr noch einmal ordentlich dazugewonnen. Auch das Karriere-Netzwerk LinkedIn konnte punkten, Twitter folgt auf Platz drei. Immerhin jeder Sechste hat laut US-Umfrage mittlerweile einen Job über eines der sozialen Netzwerk bekommen.

So würden 52 Prozent der Jobsuchenden auf Facebook aktiv nach einer Anstellung suchen, im Vorjahr waren es noch 48 Prozent, berichtet Mashable. Einen großen Sprung nach vorne machte LinkedIn in den USA von 30 auf 38 Prozent im Vergleich zu 2011. Twitter legte ebenfalls ordentlich zu, von 26 auf 34 Prozent. Immerhin ein Viertel der Befragten gab an, auf dem eigenen Facebook-Profil auch berufliche Informationen zu hinterlegen.

Ein Fünftel der Jobsuchenden gab an, schon einmal Benachrichtigungen über verfügbare Stellen über Facebook bekommen zu haben, jeder Sechste erklärte, eine Anstellung via Social Media bekommen zu haben.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige