„So dünn, beinahe gewichtslos“

Publishing Wie erwartet präsentierte Apple am Dienstagabend deutscher Zeit das iPad mini. 7,9 Zoll misst das Display in der Diagonale, rund 300 Gramm ist es leicht, bei der Verarbeitung setzt Apple auf den typischen Mix aus Glas und Aluminium. Und der scheint bei den ersten Testern gut anzukommen. Die sogenannten Hands-ons zeichnen ein positives erstes Bild: gut verarbeitet sei es, unglaublich leicht, aber auch größer als man denkt, so die Meinung der Kritiker. Ein Überblick.

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Engadget: "Wie schon das große iPad, fühlt sich dieses Gerät großartig in der Hand an. Wenn man jemals ein iPad in der Hand hatte, weiß man, woher dieses Gerät stammt. Ja, es fühlt sich leichter und beweglicher an, wodurch es so wirkt, als hätte Apple das seine normale Version auf sieben Zoll eingedampft. (…) Es ist allerdings immer nocht nicht ‚klein‘. Auch wenn man es mit einer vollausgestreckten Hand halten kann, will man immer noch beide Hände zum Tippen und zur Bedienung von Apps nutzen."

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CNET: "Es fühlt sich so leicht an wie der Kindle, obwohl es nicht so klein ist. Die Steuerung per Daumen an den Seiten ist beim Kindle auch einfacher. Eine Aktion ist theoretisch möglich, auch das Scrollen und das Umblättern von Seiten per Daumen ist möglich."

TheVerge: "Wie bei den meisten Apple-Produkten, ist das kleinere Tablet exzellent gefertigt und übertrifft mit Leichtigkeit die Konkurrenz. Im direkten Vergleich fühlen sich das Nexus 7 und der Kindle Fire HD wie Spielzeuge an. Andere Hersteller müssen sich enorm anstrengen mit diesem neuen Produkt am Markt. Es ist einfach ein krasser Unterschied, was Material und Robustheit angeht. (…) Es fühlt sich so High-End an wie das neue iPhone, liegt aber besser in der Hand – wie eine Scheibe soliden Aluminiums. Das Display sieht unglaublich scharf aus. Und obwohl die Auflösung niedriger ist als beim iPad 4, wirkt es nicht sofort wie ein Display mit 1024×768 Pixeln."

SlashGear: "Die Auflösung mag als wirken, aber die Pixeln sind auf einem kleineren Display untergebracht, weswegen die einzelnen Pixel nicht so gut erkennbar sind. iOS 6 sieht auch nicht eingeengt aus."

TechCrunch: "Das matte Finish auf der Rückseite sorgt dafür, dass sich das iPad mini gut in der Hand anfühlt. Das Gewicht ist allerdings das Beeindruckendste am Gerät – ähnlich wie beim iPhone 5, aber auf einer anderen Größe, fühlt sich das iPad mini beinahe gewichtslos an. So dünn und leicht fühlt es sich mehr an wie ein Requisit als wie ein funktionierendes Gerät. Dabei ist es sehr funktional. (…) Und während es ein wenig schwieriger zu halten ist wegen des dünnen Randes, scheint der Bildschirm doch eine Art eingebauter Touch-Ignoranz zu besitzen, weswegen man nicht im Vorbeiwischen Apps öffnet."
Wired: "Die Front- und Rückkamera sind Weiterentwicklung der Optik des iPad 2, aber ich würde sie nicht als gut bezeichnen. Man ist besser beraten, sein iPhone aus der Tasche zu holen, wenn man gute Bilder machen will. Immerhin könnten die Bilder vom iPad mini für einen Schnappschuss genügen."
Mashable: "(…) In allen anderen Belangen schlägt das iPad mini das iPad 2. Browsen, das Laden von Apps, Spiele – all das läuft signifkant schneller mit dem Mini-Chip und dem schnelleren WLAN-Modul. Und diese Apps und Seiten leiden nicht unter dem kleineren Bildschirm, wie es bei einem Android-Tablet der Fall ist; sie sind einfach herunterskaliert."
Spiegel Online: "Nur manchmal wird klar, dass im iPad mini ein etwas betagter Prozessor arbeitet: der A5, der schon dem iPad 2 als Antrieb dient. Im direkten Vergleich mit iPad 3 und 4 sieht man Unterschiede. Etwa, wenn der Bildschirminhalt beim Drehen des Displays nicht augenblicklich rotiert, sondern sich erst anpasst, wenn das Gerät bereits in seiner neuen Position steht. Aber das ist wohl Jammern auf hohem Niveau. Über das iPad 2 gab es auch keine Klagen, bis das iPad 3 auf den Markt kam und seinen Vorgänger zum Einstiegsmodell degradierte." 

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