Mit dem iPad auf Monika Piels Terrasse

Fernsehen Die Podiumsdiskussion zum Auftakt der Medientage München hat als Mediengipfel Tradition. Diesmal moderiert erstmals Miriam Meckel eine verkleinerte Runde. Telekom-Chef René Obermann, ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert, RTL Medienpolitiker Tobias Schmid, Staatskanzleichef Thomas Kreuzer, Google-Deutschland-Statthalter Stefan Tweraser und Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen diskutierten. MEEDIA hat die besten Sprüche der Medien-Bosse gesammelt.

Werbeanzeige

„Wir wollen mit der Freundin nur begrenzt stärker ins Internet.“
Burda Vorstandschef Paul-Bernhard Kallen mit ganz neuen Tönen.
„Da liegen ja ne Menge Themen rum, die seit Jahren diskutiert werden. Ein runder Tische ist eine prima Geschichte.“
Paul-Bernhard Kallen freut sich.
„Wenn der runde Tisch angeboten wird, sollten wird unbedingt zuschlagen.“
Tobias Schmid, Leiter Medienpolitik RTL Deutschland freut sich auch.
„Es wäre toll, wenn Kartellamt, Landesmedienanstalten und Bundesnetzagentur zumindest mal die Telefonnummern austauschen würden.“
Tobias Schmid ganz pragmatisch.
„Das ist äußerst bedenklich.“
Thomas Kreuzer, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei bringt das Reizthema Regulierung auf den, äh, Punkt.
„Frau Piel kann all diese Anwendungen nur ohne Probleme auf ihrem iPad öffnen, weil sie dies im besten Netz tut.“
Telekom-Chef René Obermann im Werbe-Modus.
„Nein, das ist ein irres Problem. Ich muss sogar jedes mal auf die Terrasse gehen, damit das iPad funktioniert.“
WDR-Intendantin Monika Piel surft zwar „im besten Netz“, wohnt aber „hinter einem Berg“.
„Wer von ihnen hat schon mal den Google Webmaster Blog gelesen? Keiner? Aha!“ Google-Deutschland Statthalter Stefan Tweraser platzt der Kragen.
„Es freut mich, dass ich heute einen Werbeauftritt haben darf.“
Stefan Tweraser hat sich wieder beruhigt.
„Das war jetzt Onkel Twerasers Märchenstunde.“
Paul-Bernhard Kallen is not convinced.
„Indem sie den Traffic zu den Verlagen bringen, benehmen sie sich wie ein Medienunternehmen …“
Steile These von Burda-Boss Kallen in Richtung Google.
„Wir finden das Internet ja nicht doof.“
Bekenntnis von ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert.
„Mir ist aufgefallen, dass ich der einzige bin, der dem Ministerpräsidenten noch nicht gesagt hat, was er am Montag alles machen muss.“
Stefan Tweraser fürchtet um Googles Platz am runden Tisch.
„Die deutsche Telekom liebt die Medienwirtschaft und will ihr verantwortungsvoll dienen.“
René Obermann, ganz devot.
„Wenn der konvergenten Medienrealität eine konvergente Regulierung folgen würde, könnten wir alle eine Stunde früher essen gehen.
Tobias Schmid fischt nach Applaus.
„I love Google!“
Sky-Deutschland Chef Brian Sullivan.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige