Facebook: das große Zittern vor der Bilanz

Runde zwei für Mark Zuckerberg als CEO eines börsengelisteten Unternehmens: Nach Handelsschluss an der Nasdaq muss Facebook erneut Farbe bekennen. Nach dem völlig verpatzten Debüt im Juli legte das weltgrößte Social Network erneut eine Geschäftsbilanz vor. Die Erwartungen der Anleger fallen dabei sogar noch schwächer aus als im Juli. Will Zuckerberg, dem zuletzt ein viel beachteter Auftritt auf der TechCrunch-Konferenz gelungen war, Anlegervertrauen zurückgewinnen, müsste er für Fantasie im mobilen Internet sorgen.

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Runde zwei für Mark Zuckerberg als CEO eines börsengelisteten Unternehmens: Nach Handelsschluss an der Nasdaq muss Facebook erneut Farbe bekennen. Nach dem völlig verpatzten Debüt im Juli legte das weltgrößte Social Network erneut eine Geschäftsbilanz vor. Die Erwartungen der Anleger fallen dabei sogar noch schwächer aus als im Juli. Will Zuckerberg, dem zuletzt ein viel beachteter Auftritt auf der TechCrunch-Konferenz gelungen war, Anlegervertrauen zurückgewinnen, müsste er für Fantasie im mobilen Internet sorgen. 

Das Debüt ging kräftig daneben: Obwohl sich Mark Zuckerberg bei seiner ersten Telefonkonferenz als CEO eines börsengelisteten Unternehmens im Juli keine öffentlichen Patzer leistete wie noch Jahre zuvor auf der D8-Konferenz, krachte die Facebook-Aktie zweistellig nach unten. Die schlechten Ergebnisse waren schuld.

Drei Monate später geht bei Anlegern entsprechend die Angst um. Was, wenn sich das Debakel wiederholt? Schließlich hatte vor wenigen Wochen bereits Online-Spieleanbieter Zynga, der mehr als 10 Prozent der Umsätze zu Facebook beisteuert, vor einer rapide schwächeren Geschäftsentwicklung gewarnt.  

Analysten erwarten noch schwächeres Quartal als im Juli

Die Erwartungen an Facebook wurden von Analysten zuletzt immer weiter eingedampft. Gerade mal bei 11 Cents je Aktie betragen die Konsenerwartungen von der von Thomson Reuters befragten Volkswirte im Durchschnitt – das ist sogar ein Cent weniger als im Vorquartal.

Zuletzt hatte Facebook nichts unversucht gelassen, um bei Anlegern für Schönwetter zu sorgen. Erst legte Firmenchef Mark Zuckerberg einen viel umjubelten Auftritt auf der TechCrunch-Disrupt hin, dann führte das Social Network in den das umstrittene Feature der Promoted Posts ein.

Ob es hilft, um bei verlorenes Anlegervertrauen zurück zu gewinnen, kann ab 22 Uhr deutscher Zeit beobachtet werden. Bei 19 Dollar notiert die Facebook aktuell nur marginal über dem bisherigen Allzeittief bei 17,55 Dollar.

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