Guardian-Chef dementiert Gerüchte um Print-Einstellung

Publishing Stehen die Druckerpressen für die Guardian bald still? Nach einem Bericht von Stephen Foster auf More About Advertising, nach dem das Managament des britischen Blattes ernsthaft über den Ausstieg aus dem Print-Geschäft diskutiert, könnte es bald soweit sein. Grund seien enorme Verluste, die der stiftungsgeführte Verlag mit seiner Printausgabe einfährt. Guardian-Chef Alan Rusbridger dementierte mittlerweile derlei Gerüchte. Solche Berichte seien schlicht falsch, ließ er auf Twitter verlauten.

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Foster hatte zuvor berichtet, dass die Verantwortlichen der Scott-Stiftung, die den Guardian finanziert, nicht davon ausgehen, dass der Verlag bis zur erfolgreichen Umsetzung seiner US-Digital-only-Strategie das Minusgeschäft aus dem Printgeschäft wieder wettmachen kann.

Im vergangenen Jahr musste das Medienhaus einen Verlust von 44,2 Millionen britischen Pfund verbuchen. Dagegen helfen auch nicht die digitalen Umsätze, die um 16,3 Prozent auf 45,7 Millionen Pfund gestiegen sind. Auf Twitter erteilte Rusbridger den Gerüchten eine klare Absage. 

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