Yps kommt mit Urzeitkrebsen zurück

Publishing Am Donnerstag erscheint die erste Yps-Ausgabe mit neuem Konzept. Künftig richtet sich das Magazin an Erwachsene und soll mit Artikeln, Comics & Co. u.a. an deren eigene Kindheit erinnern. Und: Das Comeback wird nun doch zusammen mit den Urzeitkrebsen stattfinden. Das legendäre Gimmick liegt der Erstausgabe mitsamt Futter bei. Warum diese Information eigentlich schon vor einer Woche hier stehen sollte, dann erst am morgigen Mittwoch und nun schon heute - das lesen Sie hier:

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Die Freude über die Rückkehr der Urzeitkrebse wäre in der MEEDIA-Redaktion wohl noch größer, wenn sie nicht durch eine erneute, sehr ärgerliche Sperrfrist-Affäre getrübt würde. Das Thema Sperrfristen im Online-Zeitalter wurde schon vielen Stellen gewürdigt. In Zeiten, in denen Infos in Sekundenschnelle um den Globus ziehen, machen Sperrfristen, also Zeitpunkte, vor denen nichts über das betreffende Thema geschrieben werden darf, ganz einfach keinen Sinn mehr.

Im Fall Yps sah der Ablauf, der uns so ärgert, wie folgt aus: In der vergangenen Woche erfuhren wir, dass es entgegen der ursprünglichen Ankündigungen doch ein neues Urzeitkrebse-Gimmick für den Yps-Relaunch geben sollte. Wir erfuhren das von Dritten, die nichts mit dem Verlag Egmont Ehapa zu tun hatten. Aus Höflichkeit riefen wir beim Verlag an, um uns die (zu 100% sichere Information) offiziell bestätigten zu lassen. Man teilte uns mit, dass es dazu eine Pressemitteilung gäbe, die bereits verschickt worden sei, allerdings mit einer Sperrfrist bis zum 10. Oktober. Niemand aus der MEEDIA-Redaktion hatte sie übrigens zu diesem Zeitpunkt bekommen. Da wir offenbar zu nett sind, hielten wir uns dennoch daran und hielten die – wie gesagt völlig unabhängig von Egmont Ehapa recherchierte – Meldung zurück.

Das Ergebnis des Verhaltens: Am heutigen Dienstag, also einen Tag vor Ablauf der Sperrfrist, veröffentlicht Bild.de auf seiner Facebook-Seite das Yps-Cover, Fotos vom Gimmick und startet ein Urzeitkrebse-Tagebuch. Die Sperrfrist ist also gebrochen. Womöglich wusste die Bild.de-Redaktion gar nichts von einer Sperrfrist, sondern hat ganz einfach das Heft vorab in die Hände bekommen und berichtet [Update: Bild wusste nach MEEDIA-Infos von der Sperrfrist]. Wir schauen nun doof aus der Wäsche und haben aus Höflichkeit eine Exklusiv-Info verloren. Wir haben daher beschlossen, uns im Bezug auf das Titelbild und die Urzeitkrebse-Info nicht mehr an die Sperrfrist zu halten.

Nun könnten wir an dieser Stelle auch die weitere Sperrfrist missachten und alle Infos aus den Pressemitteilungen über Inhalte des Magazins, etc, verbreiten. Wir verzichten allerdings darauf, bleiben nett, fordern Unternehmen aber ein weiteres Mal auf: Vergesst Eure Sperrfristen, sie sorgen nur für Ärger.

Das erste Yps-Titelbild sieht übrigens so aus – die weiteren Infos und unsere Kritik finden Sie seit Ablauf der Sperrfrist hier.

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