Immer mehr Jobsuchende über Facebook

Mehr als Freizeitgestaltung: Facebook avanciert für Arbeitssuchende zur wichtigsten Quelle für neue Jobs. Das hat das Karriereportal Jobvite in einer US-Umfrage unter 2100 Angestellten herausgefunden. Tatsächlich hat das Social Network im Vergleich zum Vorjahr noch einmal ordentlich dazugewonnen. Auch das Karriere-Netzwerk LinkedIn konnte punkten, Twitter folgt auf Platz drei. Immerhin jeder Sechste hat laut US-Umfrage mittlerweile einen Job über eines der sozialen Netzwerk bekommen.

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So würden 52 Prozent der Jobsuchenden auf Facebook aktiv nach einer Anstellung suchen, im Vorjahr waren es noch 48 Prozent, berichtet Mashable. Einen großen Sprung nach vorne machte LinkedIn in den USA von 30 auf 38 Prozent im Vergleich zu 2011. Twitter legte ebenfalls ordentlich zu, von 26 auf 34 Prozent. Immerhin ein Viertel der Befragten gab an, auf dem eigenen Facebook-Profil auch berufliche Informationen zu hinterlegen.

Ein Fünftel der Jobsuchenden gab an, schon einmal Benachrichtigungen über verfügbare Stellen über Facebook bekommen zu haben, jeder Sechste erklärte, eine Anstellung via Social Media bekommen zu haben.

Führungs- und Fachkräfte sind nicht mehr nur privat in Social Networks unterwegs. Immer mehr Headhunter fahnden auch bei Facebook & Co. nach potenziellen Mitarbeitern. Im MEEDIA-Interview erklärte Joachim Schossau vom Social-Recruiting-Spezialisten BBRecruiting, worauf man bei seinen Netzwerk-Profilen achten sollte: "Die Anzahl der qualifizierten Angebote im Postfach ist heute ein guter Gradmesser, ob man sich über seinen beruflicher Werdegang Gedanken machen muss." Interessantes Detail: Ganze 69 Prozent der Befragten gaben außerdem an, aktiv in Social Networks nach einem anderen Job zu suchen. Im vergangenen Jahr waren es noch 61 Prozent gewesen.
Eine weitere Umfrage von Jobvite aus 2012 wies übrigens nach, dass sich der Großteil der Personaler von Drogenmissbrauch, Nacktheit und Obszönitäten abschrecken lässt. Die Mitgliedschaft in einer professionellen Organisation hingegen würde 80 Prozent der Personalverantwortlichen auf Facebook und anderen Social Networks zusagen.

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