Facebook führt den „Want“-Button ein

Publishing "Haben wollen": E-Commerce weckt oft genug mit Begehrlichkeiten. Davon will nun auch Facebook profitieren: Das weltgrößte Social Network hat in den USA testweise ein neues Feature eingeführt – den "Want"- und „Collect“-Button. Nutzer können nun mit einem Knopfdruck deutlich machen, dass sie ein Produkt "haben" oder "sammeln" wollen. Das Prinzip ist von Pinterest bekannt. Als Partner ins Boot geholt hat Facebook bereits die Labels Victoria’s Secret und Michael Kors.

Werbeanzeige

Das weltgrößte Social Network unternimmt weiter erhebliche Anstrengungen, um der Wall Street gute Argumente nach dem vollkommen misslungenen Börsengang zu liefern. In der vergangenen Wurde das umstrittene Feature "Promoted Posts" ausgerollt, mit dem Nutzer ihre Statusmeldungen wegen Bares prominenter platzieren können.

Nun wird der E-Commerce-Markt ins Visier genommen. Zweieinhalb Jahre nach der höchst erfolgreichen Einführung des Like-Buttons führt Facebook nun testweise in den USA den "Want"-Knopf ein. Was der "Haben wollen"-Button will? Die Verbindung zu Markenartiklern herstellen.

Nutzer können damit Vorlieben für bestimmte Produkte per Knopfdruck dokumentieren, Firmen und Facebook wiederum damit Daten über kommerzielle Nutzervorlieben sammeln. Die äußert beliebten Fanpages erhielten damit ein zusätzliches Feature.

Vollangriff auf Pinterest

Facebook stellte unterdessen klar, dass sich der Want- vom Like-Button unterscheide, da er nicht auf externen Webseiten zur Anwendung komme. Nach dem Klick auf den "Want"-Button erscheint ein Stern auf dem Foto des dargestellten Artikels.

Eine Erklärung, warum einem ein Produkt gefällt, kann zudem hinzugefügt werden. Auch das "Sammeln" von Artikel ist via einem anderen Knopf möglich – dem Collect-Button. Das Prinzip ist von einem anderen Social Media-Shooting-Star bekannt: Facebook hat Pinterest soeben den Fehdehandschuhe hingeworden.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige