The Germans: Politik meets Zeitgeist

Publishing Am 22. Oktober geht ein neues Independent-Blatt aus Berlin an den Start: The Germans. Anders als der Titel nahelegt, ist das Magazin in deutscher Sprache und trägt den Untertitel: "Meinung, Zeitgeist, Hintergrund". Thematisch soll das Heft Politik und Zeitgeist miteinander verbinden. Chefredakteurin ist Nicole Zepter, die u.a. Prinz-Chefredakteurin war sowie Redaktionsleiterin bei Utopia. The Germans soll zehn Mal im Jahr zum Preis von 4,80 Euro im Eigenverlag erscheinen. "Das Heft fehlt", sagt Zepter.

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Zepter hat den Verlag zepter & son gemeinsam mit Rahel Morgen (u.a. Liebling) und Jan Abele (Utopia) gegründet. The Germans soll offenbar der Startschuss für eine Reihe von Magazinen sein, die in dem Verlag erscheinen. Die Titelstory auf dem Dummy-Cover geht um den "Aufbruch in eine neue Zeit: Weniger Wohlstand, mehr Freiheit, mehr Chancen". Weitere Themen: "Warum versagt Europa?", "Was von Petra Kelly übrig blieb" und "Was jetzt glücklich macht: 50 Ideen aus Deutschland". Das ist inhaltlich ein Ritt über den Bodensee zwischen Politik International, Cicero und Focus.

Warum ein englischer Titel, wenn alle Artikel in deutscher Sprache erscheinen? "The Germans ist Titel und Leserschaft in einem", sagt Zepter gegenüber MEEDIA. "The Germans – das sind für mich die Deutschen, die eher gelassen und neugierig sind  – und nach einer neuen Auseinandersetzung mit der Welt suchen." Zu den Autoren gehören u.a. Andrea Hanna Hünninger (u.a. Zeit), Max Scharnigg (SZ), David Iselin (Das Magazin, Zürich), Jina Khayyer (032c, FAZ) und Michalis Pantelouris. Art Direktor des Blatts ist Jonas Voegeli von Hubertus Design Zürich.

50.000 Exemplare lassen Zepter und Co. von The Germans drucken, den Vertrieb übernimmt der DPV. Eine Anzeigenseite kostet 8.000 Euro, zum Start haben u.a. BMW, Hugo Boss und Closed gebucht. Zur Anschubfinanzierung sei ein Investor mit einem "minimalen Betrag" eingestiegen, sagt die Chefredakteurin. Am Kiosk sieht sie The Germans zwischen Stern und Neon positioniert. Warum sie an den Erfolg der Gründung glaubt? "Weil das Heft fehlt."

Eine Website gibt’s auch
: Auf der läuft zunächst das Redaktionsblog.

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