NewScientist.de setzt auf neues Pay-Modell

Publishing Während die Redaktion noch die Produktion des Print-Heftes übt, geht die Web-Seite schon bald online. Am 8. Oktober soll Newscientist.de scharf geschaltet werden. Das geht aus einem Vermarktungsnewsletter hervor. Besonders interessant scheint dabei das Pay-Modell zu sein. Neben knappen und aktuellen News, sollen auch "detaillierte Artikel" Teil des neuen Wissenschafts-Portals werden. Diese sollen auf der Site allerdings nur angeteasert werden, weiterlesen sollen Nutzer dann in der kostenpflichtigen App.

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Während die Redaktion noch die Produktion des Print-Heftes übt, geht die Web-Seite schon bald online. Am 8. Oktober soll Newscientist.de scharf geschaltet werden. Das geht aus einem Vermarktungsnewsletter hervor. Besonders interessant scheint dabei das Pay-Modell zu sein. Neben knappen und aktuellen News, sollen auch "detaillierte Artikel" Teil des neuen Wissenschafts-Portals werden. Diese sollen auf der Site allerdings nur angeteasert werden, weiterlesen sollen Nutzer dann in der kostenpflichtigen App.

Damit brechen die Hamburger mit einer ungeschriebenen Regel, nach der Medienwechsel von (beispielsweise Web zu Mobil) innerhalb eines Artikels als No-Go gelten. Der Vorteil dieser Methode ist allerdings, dass sich sowohl die Internet-, als auch die App-Version an die gelernten Mediennutzungsgewohnheiten halten: Web ist kostenlos, für Applikationen sind die Leser bereit zu zahlen. Zudem übernimmt Apple bequem das Billing.

Bislang findet sich unter Newscientist.de nur das Redaktonsblog
Neben den täglichen Neuigkeiten zu aktuellen Forschungsergebnissen, soll es auch eine Rubrik "mit vielen spannenden Videos von Versuchen" aus verschiedensten Wissenschaftsgebieten geben. Zudem will das Web-Portal offenbar mit einem Stellenmarkt für Wissenschaftler und Fachkräfte punkten.
Rund vier Wochen nach dem Web-Launch am 8. Oktober ist der Heftstart auf den 2. November terminiert. Bis dahin planen die Hamburger vier interne Print-Probeläufe. Die Auflage soll bei 40.000 Exemplaren liegen. Eine 1/1-Anzeige kostet 7.000 Euro. In Sachen Online-Nutzung garantiert der Vermarkter 150.000 PIs pro Wochen. Unabhängig vom Bezahl-Modell dürfte dieser Wert mit ein wenig Unterstützung von Spiegel Online auf jeden Fall zu schaffen sein.

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