RIM sendet leise Comeback-Signale

Publishing Ist es die Trendwende? Nach Handelsschluss an der Wall Street hat der strauchelnde Smartphone-Anbieter Research in Motion (RIM) Geschäftszahlen vorgelegt, die zu Comeback-Hoffnung berechtigen. So konnte der Blackberry-Hersteller die Verluste im abgelaufenen Quartal deutlicher eindämmen als erwartet. Die Umsätze fielen zudem weniger stark als prognostiziert. Der deutsche CEO Thorsten Heins konnte ebenfalls überraschend steigende Abonnentenzahlen bekannt geben. Die Aktie haussiert nachbörslich.

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Vielleicht hätte sich RIM das Gaga-Video einfach sparen sollen. Schon ein paar Tage machte der angeschlagene Smartphone-Pionier nämlich weitaus bessere Werbung in eigener Sache: Für das abgelaufene Quartal vermeldete RIM bessere Geschäftszahlen als von der Wall Street prognostiziert.

So fiel den Umsatz im Dreimonatszeitraum von Juni bis September weitaus besser aus als von Analysten prognostiziert: Anstelle der erwarteten Erlöse von 2,49 Milliarden Dollar erzielte RIM tatsächlich 2,9 Milliarden Dollar.

"Sie brauchen immer noch einen Plan, um wieder profitabel zu arbeiten"

Die Verluste lagen mit 142 Millionen Dollar oder 27 Cents je Aktie deutlich unter den erwarteten 47 Cents je Anteilsschein. Die Abonnentenzahlen konnten sogar um 200.000 Nutzer gesteigert werden. Die Aktie haussierte daraufhin nachbörslich um mehr als 20 Prozent auf nunmehr 8,60 Dollar.

Shaw Wu von Sterne Agee relativierte den Geschäftszahlen allerdings: "Wir sitzen hier und klatschen, weil die Umsätze statt um 40 Prozent nur 30 Prozent gefallen sind. Sie brauchen aber immer noch einen Plan, um wieder profitabel zu arbeiten." Hoffnungsträger ist dabei für RIM die neue Smartphone-Generation Blackberry 10, die jedoch erst Anfang 2013 auf dem Markt kommt. Damit verpasst RIM das wichtige Weihnachtsgeschäft.  

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