Apple will weitere 707 Mio. $ von Samsung

Publishing Der wertvollste Konzern der Welt will den Nachschlag: Wie erwartet hat Apple nach dem haushohen Sieg gegen Samsung im Patentprozess in den USA nun den Antrag auf ein Verkaufsverbot gestellt – und zwar gleich 29 Geräte betreffend. Zudem will Apple zusätzlich 707 Millionen Dollar Schadensersatz für den Weiterverkauf der betroffenen Smartphones und Tablets erwirken. Auch gegen das Samsung-Flaggschiff Galaxy S III klagt Apple inzwischen. Die Südkoreaner wollen dagegen ein neues Verfahren erwirken.

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Apple geht aufs Ganze: Einen Monat nach dem überraschend deutlichen Sieg im Patentstreit mit Samsung will der iPhone-Hersteller nun einen Verkaufsstopp der betroffenen Geräte erwirken. Ein Antrag wurde am Freitag beim Bundesgericht in San José eingereicht.  
Gegen 29 Samsung-Produkte – 26 Smartphones und 3 Tablets – richtet sich Apples Antrag, allerdings waren die meisten Geräte veraltet. Nun hat der iPhone-Hersteller auch Samsungs neuen Bestseller Galaxy S3 mit auf die schwarze Liste genommen. 
Nächste Anhörung erst Anfang Dezember
"Mit seinen unrechtmäßigen Verkäufen von iPhone- und iPad-Klonen hat Samsung außergewöhnliche Gewinne eingefahren, mit denen es Apple Marktanteile, Umsätze und Gewinne abgenommen hat", erklärten Apples Anwälte im Antrag zum Verkaufsstopp. 
Doch damit nicht genug: Apple will durch die entgangenen Einnahmen weitere 707 Millionen Dollar Schadensersatz. Die betroffenen Smartphones und Tablets werden bis zum Gerichtsentscheid weiter verkauft. Die nächste Anhörung wurde erst für den 6. Dezember angesetzt. 

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