Minus bei Radio Bremen – Intendant will Finanzausgleich

Fernsehen Radio Bremen hat im vergangenen Jahr ein Minus von 2,96 Millionen Euro in der Bilanz. Erträgen von 96,15 Millionen stehen Aufwendungen von 99,11 Millionen Euro gegenüber. Intendant Jan Metzger sieht seinen Sender als "seit Jahren unterfinanziert" und fordert einen Finanzausgleich innerhalb der ARD.

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Es sei zwar "sehr gut und sehr sparsam" gewirtschaftet worden, so Metzger. Verantwortlich für das Minus seien externe Faktoren wie Schwankungen auf dem Finanzmarkt und deutlich gestiegene Pensionsverpflichtungen. Operativ habe der Sender alles richtig gemacht, sagte die Vorsitzende des Rundfunkrates Eva-Maria Lemke-Schulte. Radio Bremen brauche eine "finanziell angemessene Ausstattung".

Intendant Metzger drängt darum auf eine Regelung zum Finanzausgleich: "Sie wird von der KEF gefordert, die Ministerpräsidenten der Länder haben sie der ARD aufgegeben, die ARD hat sie Radio Bremen für die Jahre ab 2015 zugesagt. Erst ein veränderter Finanzausgleich wird die strukturelle Unterfinanzierung der kleinsten Landesrundfunkanstalt der ARD beheben."

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