Adiz: Web-Firmen gründen Initiative gegen LSR

Publishing Mehrere deutsche Web-Firmen sowie eine Investment-Firma haben die "Anbietervereinigung für digitalen Inhalte- und Informationszugang", kurz "Adiz" gegründet. Ziel der Gruppe ist es, das geplante Leistungsschutzrecht zu verhindern, sowie eine Reform des Urheberechts zu erreichen.

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Zu Adiz gehören Vertreter von Echobot und Folkd.com (Bastian Karweg), Virato (Björn Schumacher), Yones.net (Christian Kulas), oneview (Gerald Koenen), Mister Wong, Spreadly, und Yigg (Marco Ripanti) sowie dw capital GmbH (Axel Schmiegelow). Letztgenannte Beteiligungsgesellschaft steht hinter Virato und oneview und finanziert Qype. Sie ist die treibende Kraft hinter Adiz.
Als eine der ersten Aktionen hat die Gruppe die Seite mediainfo.de gestartet. Hier soll ein Medienverzeichnis entstehen, auf dem Lizenzgeber ungewollter Nutzung widersprechen können und Mediennutzer sich über Lizenzierung informieren können. Die Seite soll auf diese Weise vermitteln und Transparenz schaffen, wer sich auf das Leistungsschutzrecht berufen will und wer nicht.
Die neue Vereinigung sieht sich nicht als Gegenspieler der "Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (Igel)", in der Bereits ein Aktionsbündnis gegen das LSR besteht. "Adiz stellt keine Konkurrenz zu bestehenden Initiativen wie Igel dar, sondern fokussiert sich auf eine strukturierte Organisation von und mit Anbietern aus der digitalen Startup-Branche", heißt es in der Pressemitteilung. Zudem ruft Adiz weitere betroffene Unternehmen, sowie Experten und Interessenvertreter auf, sich anzuschließen.

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