Gottschalk: Rolle rückwärts in die ARD?

Fernsehen Gerade musste Thomas Gottschalk massive Kritik für die erste “Supertalent”-Sendung bei RTL einstecken, bei der er als Juror neben Dieter Bohlen auftrat. Jetzt meldet die Bild-Zeitung, dass Gottschalk bereits wieder mit der ARD über mögliche neue Shows verhandelt. Er hat sich vertraulich mit WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff getroffen, um über Konzepte zu reden. Schon im ersten Halbjahr 2013 könnte er wieder für die ARD auf dem Bildschirm zu sehen sein.

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Kulenkampff bestätigte die Gespräche mit Gottschalk gegenüber der Bild: “Wir haben viele Ideen mit Thomas Gottschalk besprochen”, sagte sie. Eine Castingshow mit ihm in der ARD sei aber auf keinen Fall geplant. Die BZ hatte am Sonntag spekuliert, Gottschalk könnte in er ARD eine neue Talentshow moderieren.

Zuvor war Gottschalk in der ARD mit seiner Vorabend-Sendung “Gottschalk Live” grandios gescheitert – Kritiken und Quoten waren vernichtend. Daraufhin nahm er von der Produktionsfirma Grundy Light Entertainment und RTL das Angebot an, Juror bei “Das Supertalent” zu werden. Aber auch dieses Engagement droht schon nach kurzer Zeit zum Desaster zu werden. Die Kritiken sind durchweg schlecht, die Show ist so trashig wie eh und je, Gottschalk muss sich in künftigen Folgen mit Nacktstars und Rummelplatz-Figuren auseinandersetzen.
Gut möglich, dass mit seinem Engagement bei “Das Supertalent” nach nur einer Staffel schon wieder Schluss sein wird. Unterdessen hat er sich bemüht, Kontakt zur ARD zu halten. Vor allem über WDR-Intendantin Monika Piel sprach Gottschalk stets in höchsten Tönen, ihr fühle er sich verpflichtet, sagte er unlängst in einem Interview. Klingt fast so, als würde da jemand seine Rolle rückwärts vorbereiten …

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