Auch italienische Chi druckt nackte Kate

Publishing Der Geist scheint aus der Flasche: Dem britischen Königshof wird es wohl kaum mehr gelingen, die europaweite Verbreitung der Oben-ohne-Fotos der Herzogin von Cambridge zu stoppen. So zieht die italienische Chi wegen der Bilder, deren Rechte sie von der französischen Closer übernommen haben, ihren EVT extra zwei Tage vor und erscheint bereits am heutigen Montag. Auch in Irland wurden die Aufnahmen bereits gedruckt. Unklar ist noch immer, ob in Deutschland auch ein Magazin die Bilder druckt.

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Definitiv Kate-Bilder-frei ist noch immer England. Dort traute sich noch kein Blatt, die Fotos zu veröffentlichen, die Kate beim Sonnenbaden am Pool im französischen Landhaus von Lord Linley, einem Neffen der Queen, zeigen. Der Paparazzo schoss die Fotos offenbar aus großer Distanz. Denn die Aufnahmen sind sehr unscharf. Der Prinz und seine Frau, die nur mit Bikini-Höschen bekleidet ist, sind trotzdem gut zu erkennen.
Aufgrund der extremen Paparazzi-Hetze, der sich Williams Mutter, Lady Di, viele Jahre ausgesetzt sah, gibt es eine Absprache zwischen den Verlegern und dem Königshaus, nach der sich die englischen Zeitungen bereit erklärt haben, der jungen Prinzessin auch ein wenig Privatsphäre zu gönnen. An diesen Deal wollen sich auch noch immer alle halten.
Diese britische Absprache und die offenbar ablehnende Stimmung innerhalb der englischen Bevölkerung haben auch einen gewissen Einfluss auf die Entscheidung einiger deutscher Verlage. So wird Bauer, der Besitzer der Marke Closer, die Aufnahmen – egal mit welchen Titel – kaum hierzulande drucken. Denn das würde die Geschäfte der englischen Verlagstochter und UK-Closer wohl massiv belasten.

Welche Folgen ein Abdruck gegen den ausdrücklichen britischen Wunsch haben kann, zeigt das Beispiel des irischen Daily Star. Die republikanische Zeitung aus Dublin druckte die Bilder am Wochenende, sehr zum Ärger des englischen Mitbesitzers Richard Desmond. Dieser hält die Hälfte am Blatt und droht nun wahlweise mit der Einstellung oder der Entlassung unzähliger Redakteure.

Selbst mit den härtesten Drohungen werden die UK-Verleger und das Königshaus die Verbreitung der Aufnahmen aus dem Château d’Autet in der Provence nicht mehr aufhalten können. So kündigte die französische Closer, die in Paris in Lizenz vom italienisichen Mondadori-Verlag verlegt wird, an, dass man noch intimere Schüsse hätte.

Währenddessen hat der Verlag die Bilder an seine italienische Klatschpostille Chi weitergereicht. Diese macht nicht nur mit den Bildern auf, sondern brachte am Montag sogar eine 26-seitige Sonderausgabe. Laut Verlagsangaben liegt die eigentliche Auflage sonst bei 340.372 Exemplaren. Es wird spannend sein zu beobachten, wie stark die Kate-Brüste den Verkauf pushen können.
 
Die Betroffenen scheinen auch Tage später nicht im geringsten amused zu sein. William, der sich gerade auf einer Asienreise befindet, will noch immer in Frankreich gegen Closer vorgehen. Allerdings wird er grundsätzlich das Problem lösen müssen, wie er sich und seiner Frau noch ein wenig Privatsphäre erhalten will. Auf die Frage eines malaysischen Jungen, was er am Liebsten tun würde, wenn er alle Macht der Welt besäße. Antwortete er spontan: "Mich unsichtbar machen.“

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