iPhone 5: schlanker, größer und schneller

Publishing Apple setzt erneut Maßstäbe: CEO Tim Cook stellte am Mittwoch um 19 Uhr deutscher Zeit der Weltöffentlichkeit das neue iPhone 5 vor. Wer vorab fleißig die Techblogs studierte, dürfte wenig Neues entdecken. iPhone-Fans können sich allerdings auf ein rundum erneuertes Smartphone freuen. Das Display ist mit vier Zoll größer, die Kamera schießt Bilder mit acht Megapixeln, eingefasst ist das nach Apple-Angaben schmalste Smartphone-Gehäuse der Welt in Glas und Aluminium. Alle Fakten zur Keynote im Überblick.

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Apple hat es wieder einmal geschafft: Schon vorab war der Medienrummel um das iPhone 5 enorm. Tatsächlich bestätigte Tim Cook mit der Vorstellung der sechsten iPhone-Generation viele Gerüchte, die vorab in der Techszene kursierten. Und konnte dennoch mit einigen Neuigkeiten auftrumpfen.

Display: Der Bildschirm ist beim iPhone 5 in die Länge gezogen. Vier Zoll ist das Retina-Display groß, die Auflösung liegt bei stolzen 1136 x 640 Pixeln. Das bietet Platz für eine fünfte Reihe mit App-Icons. Damit gibt das iPhone Inhalte nahezu in 16:9 wieder. Vor allem beim Anschauen von Filmen und Serien ein Vorteil. “Alte” iPhone-Apps zeigt das Gerät mit Balken an.

Gehäuse: Das iPhone bekommt seinen Metallrücken zurück. Apple setzt beim 5er vollständig auf Glas und Aluminium. 7,6 Millimeter ist das Gerät dünn und damit 18 Prozent schmaler als sein Vorgänger. Damit ist es laut Apple das flachste Smartphone auf dem Markt. Es wiegt 112 Gramm und ist damit 20 Prozent leichter als das iPhone 4S. Apple bietet das Gerät weiterhin in den Farben Schwarz und Weiß an.

Ferner kommt die sechste Smartphone-Generation aus Cupertino mit einem neuen, schmaleren Dock-Connector namens "Lighting" in den Handel. Dadurch schaffen die Ingenieure Platz auf der Gehäuse-Unterseite. Das bedeutet allerdings auch, dass Nutzer in der Übergangsphase auf Adapter setzen müssen, um weiterhin alte iPhone-Accessoires nutzen zu können.

Innenleben: Deutsche iPhone-Fans dürfen sich über LTE-Unterstützung freuen. Der verbaute A6-Chipsatz verspricht außerdem die doppelte Grafik- und Rechenleistung im Vergleich zum iPhone 4S. Die sind auch nötig, immerhin wollen die vielen Pixel auch mit Daten versorgt werden. Trotz der gesteigerten Leistung soll der Akku des iPhone 5 bis zu acht Stunden bei LTE- bzw. UMTS-Nutzung durchhalten – sogar zehn Stunden im WLAN-Modus.

Kamera: Wenig war vorab bekannt zur verbauten Optik. Hier hat sich Apple etwas einfallen lassen, mit dem die Techszene nicht gerechnet hat. Die Auflösung der Aufnahmen liegt bei acht Megapixeln. Über eine integrierte Panorama-Funktion lassen sich allerdings Bilder mit bis zu 28 Megapixeln schießen. Während die Rückkamera Videos in Full-HD aufnimmt, löst die Frontkamera nun mit 1080 x 720 Pixeln auf. Dadurch verbessert sich die Qualität des hauseigenen Videochats Facetime noch einmal deutlich.

Wie erwartet kommt das neue iPhone auch mit einer neuen Version von Apples mobilem Betriebssystem iOS. In der sechsten Version verfügt die Software nicht nur über 3D-Ansichten von ausgewählten Metropolen, Siri beherrscht nun auch mehr Befehle. Dadurch lassen sich etwa Statusmeldungen an Apples Sprachassistent diktieren, der diese wiederum direkt an die Facebook-App weiterreicht.

Das Gerät lässt sich ab dem 14. September in Deutschland vorbestellen, die Auslieferung und der Verkauf beginnen am 21. September. Während das alte Modell 3GS aus dem Sortiment fliegt, reduziert Apple die Preise für die Vorgänger 4S und das 4er-Modell. Die Preise für das iPhone 5 gehen bei 679 Euro los.
Neben dem iPhone hat Apple auch dem iPod touch und dem iPod nano ein Update verpasst. Die Musiksoftware iTunes wurde grundlegend vereinfacht. Das Software-Update soll in Kürze verfügbar sein.

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