Die weltweite Erfolgsbilanz des Economist

Publishing Erstmals hat der Economist mit Hilfe des US-amerikanischen IVW-Pendants ABC eine weltweite Statistik aller relevanten Nutzerzahlen veröffentlicht. Von , der verkauften Auflage der verschiedenen Kontinent-Ausgaben über die Nutzung von Websites, Apps und Newslettern bis hin zur Zahl der Facebook-Nutzer und Twitter-Follower. Der Report ist eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz des Magazins, das immer wieder gern als Vorzeigebeispiel für Print-Erfolg in Zeiten des Online-Booms herhalten muss.

Werbeanzeige

1,47 Mio. verkaufte Exemplare pro Ausgabe weisen die US- und UK-Auflagenkontrolleure der ABC für den Economist aus. Spannend ist die Aufteilung auf die verschiedenen Ausgaben. So ist der nordamerikansche Economist mit fast 840.000 verkauften Heften die Nummer 1, dahinter folgt die kontinental-europäische Ausgabe mit 235.000 vor der UK-Ausgabe (210.000) und der Asia-Pacific-Edition mit 143.000 verkauften Heften. Eine kleinere Rolle spielen bisher der mittlere Osten und Afrika (25.000), sowie Südamerika (13.000).

Zusätzlich zu den Print-Heften verzeichnet der Economist derzeit immerhin 88.131 digitale Verkäufe pro Ausgabe. Auch hier liegt Nordamerika mit 57.314 klar vorn, in Kontinentaleuropa kommt das Magazin erst auf 9.150 Verkäufe – offenbar wird die Papierversion immer noch deutlich lieber gelesen als das ePaper.

Dennoch ist der Economist auch digital eine Erfolgsgeschichte. Neben mehr als 1,1 Mio. Facebook-Fans und sogar mehr als 2,8 Mio. Twitter-Followern verzeichnet das Magazin sage und schreibe 14,7 Mio. E-Mail-Newsletter-Abonnements, mehr als 13 Mio. Visits auf der Website und 631.967 wöchentliche App-Nutzer.

Interessant im Bezug auf die App-Nutzer: Hier liegt das iPad mit einem Wochen-Durchschnitt von 245.960 Nutzern vorn, dahinter folgt die Android-App mit 197.244 und erst dahinter das iPhone mit 188.762.

Der "Consolidated Media Report", der an dieser Stelle heruntergeladen werden kann, zeigt auch, wie viele Erfolgsdaten eine moderne Medienmarke heute beachten muss – und er ist ein Vorbild für die IVW, die weite Teile solcher Daten in zwei, drei Jahren für alle Mitglieder anbieten und ausweisen will. Der Weg zu einer gemeinsamen Statistik – wie viele unterschiedliche Leute eine Medienmarke also erreicht – egal auf welchem Weg – ist allerdings noch weit.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige