Hermann-Hesse-Spiegel war ein Bestseller

Publishing Erstaunlich, aber wahr: Matthias Matusseks Spiegel-Titelgeschichte über Hermann Hesse hat dem Magazin tolle Kiosk-Verkaufszahlen beschert. Mit einem Einzelverkauf von 342.576 erreichte Ausgabe 32 abseits der Hefte mit DVD-Beilage den zweitbesten Kiosk-Wert des bisherigen Jahres. Gute Zahlen auch beim stern: Der Titel zum Tod der Schauspielerin Susanne Lothar war mit einem Einzelverkauf von 291.351 der dritterfolgreichste des bisherigen Jahres. Der Focus erreichte mit Ach und Krach die 100.000er-Marke.

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"Hesse ist aktueller denn je; seine großen Themen – der Lebensentwurf des Einzelnen, der Schutz der Natur, die Suche nach einem höheren Seinszweck als dem Konsum – bewegen auch heute" war laut Spiegel-"Hausmitteilung" Matusseks Fazit, nachdem er die Romane noch einmal gelesen hatte. Offenbar hat er damit ins Schwarze getroffen, denn der tolle Einzelverkauf von 342.576 bestätigt seine These. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor kam das Magazin mit dem Thema Organhandel auf fast 36.000 weniger, der 3-Monats-Durchschnitt liegt derzeit bei ähnlichen 307.000 Einzelverkäufen, der 12-Monats-Durchschnitt bei 318.000 – inklusive der Ausgaben mit DVD-Beilage wohlgemerkt. Ohne Silberscheibe erreichte der Spiegel 2012 bisher nur einen noch besseren Einzelverkauf: mit Heft 2 und dem Wulff-Titel mit der durchgestrichenen Zeile "In Amt und Würden". Im Gesamtverkauf inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren, etc. kam Ausgabe 32 auf eine Auflage von 951.680.

Wie "Der Störenfried" Hesse dem Spiegel bescherte "Die Familientragödie einer deutschen Schauspielerin" dem stern starke Kiosk-Verkaufszahlen. Der Tod Susanne Lothars, "Am Leben zerbrochen", interessierte 291.351 Leute, die zum stern griffen – das ist der beste Einzelverkaufswert seit einem halben Jahr. Damals durchbrachen die Hefte 3 ("Entspannt abnehmen") und 6 ("Rudi Assauer: ‚Ich habe Alzheimer’") zum weiterhin letzten Mal die 300.000er-Marke. Auch hier zum Vergleich die aktuellen Normalwerte des sterns: Der 3-Monats-Durchschnitt liegt im Einzelverkauf bei 253.500, der 12-Monats-Durchschnitt bei 268.000 – beide Werte übertraf der Susanne-Lothar-Titel deutlich. Insgesamt, inklusive Abos, etc. wechselte der stern 847.453 mal den Besitzer.

Der Focus kam mit seiner Nummer 32/2012 hingegen nicht an sein Normalniveau heran. Mit 100.122 Kiosk-Verkäufen blieb die Titelgeschichte "Trend 2012: Verrückt nach Ferien-Immobilien" recht klar unter dem 3-Monats- und dem 12-Monats-Durchschnitt, die jeweils zwischen 111.000 und 112.000 liegen. Immerhin sprang das Heft im Gegensatz zur Vorwoche knapp über die 100.000er-Marke. Im Gesamtverkauf erreichte die "Ferien-Immobilien" eine Auflage von 546.328.

  

Sämtliche Heftauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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