Apple: 240 Milliarden in einem Jahr wertvoller

Was für einen Unterscheid ein Jahr macht: Am 9. August 2011 stieg Apple nach einem erbitterten Zweikampf mit Exxon Mobil erstmals in der Konzerngeschichte nach dem Börsenwert zum wertvollsten Unternehmen der Welt auf. Zwölf Monate später ist der Abstand immens: Mehr als 170 Milliarden liegt Apple mittlerweile unangefochten vor dem US-Öl-Multi. Binnen 365 Tagen hat der iPhone-Hersteller sagenhafte 240 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung hinzugewonnen.

Werbeanzeige

Was für ein Unterscheid ein Jahr macht: Am 9. August 2011 stieg Apple nach einem erbitterten Zweikampf mit Exxon Mobil erstmals in Konzerngeschichte zum wertvollsten Unternehmen der Welt nach dem Börsenwert auf. Zwölf Monate später ist der Abstand immens: Mehr als 170 Milliarden liegt Apple mittlerweile unangefochten vor dem US-Öl-Multi. Binnen 365 Tagen hat der iPhone-Hersteller sagenhafte 240 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung hinzugewonnen.
Ein historischer Tag in der 36-jährigen Konzerngeschichte des Mac- und iPhone-Herstellers: Exakt ein Jahr ist es her, als Apple erstmals zum wertvollsten Konzern der Welt aufstieg. Die größte Turnaroundstory der Wirtschaftsgeschichte, die Steve Jobs 1997 eingeleitet hatte, fand 14 Jahre später ihre vorläufige Vollendung und so auch zahlenmäßige Bestätigung an der Wall Street. 
Am 9. August 2011 um 19:19 deutscher Zeit notierte die Apple-Aktie bei exakt 368,42 Dollar und war 341,45 Milliarden Dollar wert – für einen Wimpernschlag 30 Millionen Dollar mehr als der langjährige Champion Exxon Mobil.

Apple und Exxon lieferten sich am den Tag noch ein wildes Hin und Her, das Exxon schließlich zu Börsenschluss für sich entschied. Einige Tage später jedoch zog Apple wieder an Exxon vorbei und gab die Führung nur noch nach der Vorstellung des iPhone 4S und noch einmal den anschließend enttäuschenden Quartalszahlen im Oktober wieder her. 

Apple: Auf den Börsenolymp in den letzten Tagen von Jobs’ Amtszeit
Der Rest ist eine einzige Demonstration der Stärke. Die Apple-Aktie startete bei 405 Dollar ins Jahr und notiert rund sieben Monate später mehr als 53 Prozent höher. Im Jahresvergleich hat AAPL bei inzwischen 620 Dollar gar mehr als 68 Prozent zugelegt, während es der Vergleichsindex Nasdaq im selben Zeitraum gerade mal auf ein Plus von 19 Prozent brachte. 
Lohn der Kursrallye: Eine in diesen Dimensionen noch nicht gesehene Steigerung des Börsenwertes um 240 Milliarden Dollar auf nunmehr 581 Milliarden Dollar.

Doch der Blick zurück fällt nicht ohne Schwermut aus: Der Aufstieg auf den Börsen-Olymp fällt nämlich gleichfalls in die buchstäblich letzten Tage der Amtszeit von Steve Jobs, der nur zwei Wochen später, am 24. August 2011, zurücktrat. Der Rest ist das traurigste Kapitel in der dreieinhalb Jahrzehnte währenden Saga des Tech-Pioniers. 

Tim Cook muss sein erstes Erfolgsjahr mit dem iPhone-Launch bestätigen 
Tim Cook, das beweist die Kursrallye unter seiner Ägide, hat seit Übernahme der Amtsgeschäfte bisher alles richtig gemacht: Apple ist offener geworden, Cook hat die Wall Street mit der Einführung einer Dividende befriedigt mit zwei Upgrade- Produktlaunches in Form des iPhone 4S und der dritten iPad–Generation geliefert. 
Doch die größte Herausforderung steht mit Beginn seines zweiten Jahres als Apple-CEO an: Der iPhone-Launch im September muss ein herausragender Erfolg werden, der im besten aller bisherigen Quartale im Dezember mündet. Andernfalls dürfte Cooks Traumstart an der Börse und Apples Platz auf dem Thron der Aktienmärkte gefährdet werden. 

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige