Was Sie über das iPhone 5 wissen sollten

Publishing Es wird offiziell: Am 12. September lädt Apple zur Präsentation des iPhone 5. Darauf lässt die Einladung schließen, die der Konzern aus Cupertino gestern an Medienvertreter verschickte. Eigentlich bleiben Apple-Produkte bis zur Präsentation ein Geheimnis. Doch wie bei keinem Gadget aus Cupertino zuvor tauchten in Techblogs Bauteile und Details zur sechsten iPhone-Generation auf. Kann CEO Tim Cook noch überraschen? Alle Gerüchte rund um das iPhone 5 im Überblick.

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Display: Glaubt man den Gerüchten, fällt das Display des nächsten iPhone 5 größer aus. Viele Medien berichteten übereinstimmend, dass das neue iPhone-Display mindestens vier Zoll groß ist. Für Fans ist das beinahe ein Muss. Wohl auch als Antwort auf die Smartphone-Boliden von Samsung, allen voran das Note mit fünf Zoll und das Galaxy S3 mit 4,8 Zoll. Das iPhone 4S verfügt über ein 3,5 Zoll großes Display.

Dabei müsste das iPhone 5 nicht unbedingt größer ausfallen als sein Vorgänger. Möglich machen soll das ein optischer Kniff. Es wird spekuliert, dass sich der Abstand des Bildschirms zum Gehäuserand verringert. Mit den veränderten Displaymaßen könnte das Gerät Videos in 16:9 wiedergeben. Das würde ungefähr so aussehen im Vergleich zum aktuellen iPhone 4S.
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Gehäuse: Beim iPhone 4 und 4S setzte Apple auf das robuste Gorilla Glass von Corning. Daran wird sich aller Voraussicht nach beim Display des nächsten Apple-Smartphones nichts ändern. Zumindest auf der Gehäuserückseite könnte Apple nach etlichen Berichten künftig aber auf eine metallische Abdeckung setzen. Viele Fotos von möglichen Prototypen zeigten eine Rückseite, die zum Teil aus einem andersfarbigen Metall besteht.

Ob es sich dabei um Aluminium handelt, ist noch unklar. Immer‘> – eine besondere Technologie, an der Apple die Nutzungsrechte für die kommenden Jahre hält. Bislang fertigte das Unternehmen damit nur ein triviales Bauteil: den mitgelieferten Pin zum Herauslösen der Simkarte aus dem Schacht auf der Gehäuseseite.

Neuer Anschluss
: Als recht gesichert gilt, dass das nächste iPhone einen neuen, kleineren Dock-Connector bekommt. Mit dem neuen Design
will Apple laut Medienberichten mehr Platz schaffen. Erst hieß es, der neue Connector soll über 19 Pins anstatt bisher über 31 Pins verfügen. Seit einigen Wochen scheint sich die Techszene allerdings auf 8 bzw. 9 Pins geeinigt zu haben, wodurch Apples Ingenieure noch mehr Platz einsparen würden.

Der Haken: Ändert der Konzern aus Cupertino das Design, wären Kunden eventuell gezwungen, neues Zubehör anschaffen. Lautsprecher-Systeme etwa von Bowers & Wilkins wären nicht mehr nutzbar ohne entsprechende Adapter.

Innenleben: Noch sind recht wenige Details zum verbauten Chipsatz bekannt. Als Ergänzung zur Ticket-Bezahlapp “Passbook”, die Bestandteil des kommenden‘> ist, könnte Apple, wie einige Android-Smartphones, einen NFC-Chip verbauen. Es sind Fotos von Bauteilen aufgetaucht.

Allerdings können sich Tech-Blogger nicht einigen, ob es sich dabei tatsächlich um einen NFC-Chip handelt. Die Near-Field-Technologie kam zuerst im Galaxy Nexus von Samsung und Google zum Einsatz und soll mobiles Bezahlen mit dem Smartphone möglich machen. Entsprechende Lesegeräte sind etwa in McDonalds-Filialen im Einsatz und sollen Bargeld und den Einsatz von EC-Karten überflüssig machen.

Gewicht und Akkulaufzeit
: Ein Prototyp, der offenbar den Weg zu einem Familienangehörigen eines Apple-Mitarbeiters fand, ist laut ITechPost
minimal schwerer als das iPhone 4S.

Kamera: Fans wünschen sich mindestens acht Megapixel Auflösung. Allerdings sind bislang kaum Details zur verbauten Optik an die Öffentlichkeit gelangt. Ein mutmaßlicher Prototyp förderte ein interessantes Detail zu Tage. Das Modell verfügte über eine zuschaltbare 3D-Aufnahme in der Kamera-App. Dabei würde Apple allerdings nicht nur auf ein Zwei-Linsen-System setzen. Vor Kurzem erst tauchte ein entsprechendes Patent auf, das auf ein neuartiges System zur Messung der räumliche Tiefe setzt. Mittels Lasersensorik ließen sich etwa die Mimik eines Gesichts und die Tiefe eines Raumes genauer messen. Ob das iPhone 5 tatsächlich mit 3D-Kamera kommt, ist allerdings völlig unklar.

Wann kommt es? Die Keynote ist für den 12. September im Yerba Buena Center in San Francisco angesetzt. Regulär ist das Smartphone am Freitag eine Woche später verfügbar. Das wäre in diesem Fall der 21. September.

Deutschland ist für Apple einer der wichtigsten Smartphone-Märkte weltweit. Deswegen startete das iPhone seit einigen Jahren zeitgleich mit dem Produktlaunch in den USA. Demnach dürften sich die Apple-Fans am 21. September vor den Apple-Filialen der Republik versammeln und auf ein Smartphone hoffen, bevor das Gerät wieder auf Wochen ausverkauft ist.

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