Economist startet Leserwerbung in Deutschland

Marketing Mit einer ungewöhnlichen Werbekampagne will der Economist im europäischen Markt seine Bekanntheit steigern. Dazu hat die Gruppe in Deutschland, Schweden, Dänemark, Norwegen und den Niederlanden eine “Word on the Street”-Kampagne gestartet. Damit will der Verlag “Menschen überraschende Leseerlebnisse an Orten, wo sie es am wenigsten erwarten” anbieten: auf Kaffeetassen, Brötchentüten, in U-Bahnen, Postern an Bahnhöfen, in Kinos, auf Tragetaschen und an anderen öffentlichen Orten.

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Die nach eigenen Angaben hyperlokale Kampagne wird in Deutschland in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf zu sehen sein. Außerdem wirbt der Verlag The Economist Newspaper Limited in Schweden mit Platzierungen in Stockholm. Die Kampagne wird laut Economist durch Abonnement-Aktivitäten in lokalen Print- und Online-Medien sowie PoS-Aktivitäten an Kiosken in ganz Deutschland begleitet.

Man hätte herausgefunden, dass "ein großes und vielfältiges Publikum" neugieriger, intellektueller Menschen, die "kreativ und aufgeschlossen" seien, in den nördlichen Märkten zuhause ist, erklärt Will Wilkinson, Managing Director für die nördlichen Märkte der Economist Gruppe, den Schritt. "Vor allem interessieren sie sich für die Welt um sie herum – immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen und ungewohnten Perspektiven."

Derzeit setzt die Gruppe über die Hälfte der rund 1,6 Millionen verkauften Exemplare pro Woche noch in den USA ab, rund 14 Prozent der Gesamtauflage entfallen auf Großbritannien, weitere 19 Prozent auf den Rest Europas. Mit der Kampagne will das global aufgestellte Magazin nun auch im noreuropäischen Markt verstärkt Fuß fassen.

"Ein besonderes Leseerlebnis, dort wo niemand damit rechnet, ist ideal, um Menschen mit The Economist in Kontakt zu bringen", sagt Susan Clark, Group Marketing Director und Geschäftsführerin für Kontinentaleuropa, dem Nahen Osten und Afrika. "Die Kampagne führt leidenschaftlichen Lesern die Breite und die überraschenden Leseerlebnisse, die der Economist bietet, vor Augen." Die Kreation kommt von FHV BBDO aus Amsterdam, die Mediaplanung hat PHD Deutschland übernommen. Zur Budgethöhe gibt es keine Angaben.

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