Das durchgeknallte PR-Posing der Miss IFA

Marketing Die Frau zu Weihnachten mit einem neuen Dampfstaubsauger überraschen? Oder der Liebsten zum Geburtstag eine Induktionskochplatte überreichen? Was die emanzipierte Frau von Welt mitterweile auch ohne Induktion zum Kochen bringen würde, scheint nach Meinung der IFA-Verantwortlichen genau das Richtige zu sein. Das Messe-Maskottchen Miss IFA stellt deswegen brav die neueste Technik vor. Und erinnert in den Posen an eine Zeit, in der die Frau nur eine Domäne hatte: die Küche.

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Enstanden sind die Bilder mit "Miss IFA" im Rahmen der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin. Mit dem Shooting (hier noch weitere Bilder verfügbar) wollen die Messebetreiber auf die Highlights der Technikmesse hinweisen.

Die Frage, die sich stellt: Braucht es für Produktshootings unbedingt eine Miss IFA? Und wenn ja: Muss sich eine Frau im Jahr 2012 in solche Posen werfen, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen?
Frei nach dem Motto: Es ist lang, glänzend und heiß, also reiße ich verführerisch den Mund auf und flirte mit dem Betrachter. Dieses Frauenbild dürfte auch in der Werbung längst überholt sein. Die IFA-Verantwortlichen wären gut beraten, Produkte künftig in einem Umfeld zu bewerben, das weniger klischeebeladen ist.

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