Facebook rollt Page Post Targeting aus

Publishing Seitenbertreiber haben jetzt ein neues Tool zur Hand, um ihre Fans noch besser anzusprechen. War es bislang nur möglich, neue Einträge auf Fanpages nach geograpischen Gesichtspunkten zu filtern, lassen sich Postings nun unter anderem auch nach dem Beziehungsstatus der Fans und deren Vorlieben targeten. Rund einen Monat lang testete das Social Network das neue Feature vereinzelt auf Facebook-Seiten, jetzt ist es live. MEEDIA erklärt, wie Sie Ihre Fanbase künftig noch genauer ansprechen können. Und was das bringt.

Werbeanzeige

Wo finde ich das neue Feature?
In der Box für neue Statusmeldungen unter dem Eingabefeld für Text. Dort liegt jetzt ein Fadenkreuz. Mit einem Klick darauf öffnet sich ein Untermenü, das ein zielgruppengenaues Targeting ermöglicht.

Was steht zur Auswahl?
Derzeit können Sie Ihre Fanbase nach Geschlecht, Beziehungsstatus, Ausbildung, Interessiert an, Alter, Standort und Sprache vorfiltern. Wählen Sie etwa Geschlecht aus, haben Sie im nächsten Schritt die Wahl zwischen Frauen und Männern. Bei Beziehungsstatus haben Sie die Wahl zwischen Single, in einer Beziehung, verlobt und verheiratet.

Warum sollte ich das Feature nutzen?
Je größer eine Fanbase, desto größer sind auch die Streuverluste. Längst erreicht man nicht alle Nutzer, die eine Facebook-Seite auch geliked haben. Das hat unter anderem mit dem EdgeRank zu tun. Kommentiert und liked ein Nutzer Beiträge einer Seite nur selten, dann taucht sie auch seltener in den Hauptmeldungen im Newsfeed der Nutzer auf. Mit Page Post Targeting haben Sie die Möglichkeit, Teile Ihrer Fanbase gezielter anzusprechen. So kann ein Betreiber einer bundesweiten Ladenkette für lokale Aktionen etwa nur Hetero-Single-Männer aus Berlin adressieren.

Ihre Einträge haben dadurch die Chance, relevanter für Ihre Fans zu werden. Relevanter bedeutet, die Interaktionsrate steigt. Steigt die Interaktionsrate, gewinnen Sie auf lange Sicht in der Gunst der Fans. Und ist das der Fall, erreichen Sie künftig mehr Nutzer.

Warum kann ich das Feature noch nicht nutzen?
Post Page Targeting wird natürlich erst bei einer großen Fanbase spannend. Deswegen haben Sie erst bei einer Fanbase über 5000 Nutzern die Möglichkeit, Einträge nach den neuen Merkmalen zu filtern.

Muss ich künftig all meine Einträgen targeten?

Wohl kaum. Post Page Targeting ist kein Muss. Seitenbetreiber sollten das Tool nutzen, um die Kommunikation auf den Facebook-Seiten interessanter und relevanter zu machen, nicht um große Teile der Fanbase permanent auzuschließen. Der Einsatz lohnt immer dann, wenn es um Aktionen geht, bei der ein Teil der Community benachteiligt würde, etwa aus geographischen oder demographischen Gründen. Hier kann das Post Page Targeting dabei helfen, Irritationen zu vermeiden.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige