Diekmanns kuscheliger Facebook-Fanclub

Publishing Sein Blog hat Bild-Chefredakteur Kai Diekmann Anfang 2010 wie angekündigt nach 100 Tagen wilder Web-Spaßguerilla wieder eingestampft. Die Fans des Bild-Chefs haben seit einiger Zeit nun aber eine neue virtuelle Anlaufstelle für ihre Verehrung: Diekmanns Facebook-Seite. Dort postet die Springer-Führungskraft, die in diesen Tagen ins Silicon Valley aufbricht, fleißig Fotos und Links, die von einer illustren Runde Medienschaffender fleißig beklatscht und kommentiert werden.

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Kurz bevor er seinen digitalen Fortbildungstrip zusammen mit Peter Würtenberger und Martin Sinner ins Silicon Valley startet, hat sich Bild-Chef Kai Diekmann auf Facebook eine neue Web-Plattform zugelegt. Dort veröffentlicht er fleißig Urlaubsbilder, Schnappschüsse, Links und Fotos aus seinem Berufs- und Privatleben. Zum Beispiel wie er mit dem griechischen Staatspräsidenten Samaras freundlich scherzend Kärtchen tauscht.

Begleitet wird der stete Strom an Kai-Content von einer Schar namhafter Medienmenschen, die sich schnell der virtuellen Freundschaft des einflussreichen Bild-Chefs versichert haben und ihm gerne und häufig online schmeicheln. “Toll!”, “Einfach nur schön!”, “Was für ein Treffen !!! ;-)”, “Genial”, “I Like” – das sind so die Kommentare unter vielen Diekmann-Postings. Ausrufezeichen und Smileys werden im Dutzend billiger genommen und auch der “Gefällt mir”-Button glüht.

Zu den zahlreichen Facebook-Freunden Kai Diekmanns gehören bekannte Medienleute oder Ex-Medienleute wie etwa Internet-Unternehmer Ibrahim Evsan, Ex-Stern-Art-Director Tom Jacobi, PR-Zampano Moritz Hunzinger, Ex-Bunte-Chefin Beate Wedekind, Schauspielerin Alexandra Kamp, dpa-Netzwerk Redaktionsleiter Christoph Dernbach, der frühere TV-Produzent Borris Brandt, der frühere VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner (“KkkkkkkLieber Kai,”) und und und.

Dafür, dass der Bild-Chef gerade auch im Web eine durchaus umstrittene Persönlichkeit ist, geht es auf seiner Facebook-Seite bislang erstaunlich harmonisch zu. Ob es vielleicht damit zu tun hat, dass man bei Facebook-Kommentaren meist mit seinem echten Namen auftritt? Man darf jedenfalls gespannt sein, welche Erkenntnisse Diekmann und die anderen beiden Springer-Jungs aus dem Silicon Valley an die Daheimgebliebenen senden. Zur Erbauung von Kai Diekmanns kuscheligem Facebook-Fanclub.

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