Absolute No-Gos bei Bewerbungsschreiben

Sie verschicken eine Bewerbung nach der anderen und trotzdem werden Sie nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Schreiben nicht den Standards entspricht. Eine Umfrage der österreichischen Job-Plattform Karriere.at unter Unternehmern, Führungskräften und Personalverantwortlichen sowie Arbeitnehmern hat die größten K.O.-Kriterien bei der Bewerberauswahl ermittelt. Fakt ist: Ein fehlendes Bewerberbild bedeutet nur selten das Aus.

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Für zwei Drittel der Entscheider (66 Prozent) gehen Tippfehler, Schlampigkeit und Unübersichtlichkeit keinesfalls durch. Standardtexte, die sich offensichtlich auch für Bewerbungen auf Stellen bei anderen Firmen anwenden lassen, würde jeder fünfte Arbeitgeber (19 Prozent) ablehnen. Für zwölf Prozent sind unkommentierte Lücken im Lebenslauf ein Ausschlusskriterium. Interessant: Nur drei Prozent der Umfrageteilnehmer weisen eine Bewerbung zurück, wenn sie kein Foto enthält.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des österreichischen Jobportals Karriere.at unter 264 Unternehmensvertretern. Die Frage, die sich stellt: Für wie fit halten sich Arbeitnehmer, was Bewerbungsfragen angeht? So gab ein Großteil (46 Prozent) der befragten 636 Angestellten an, bereits erstellte Unterlagen einfach zu übernehmen. Jeder Dritte (34 Prozent) versteht das für eine Bewerbung nötige Know-How als Allgemeinbildung. Immerhin 14 Prozent würden Freunde oder Kollegen um Tipps bitten. Sechs Prozent geben zu, "keine Ahnung" zu haben aber im Netz zu suchen, wenn man sich bewerben müsse.
Falls Sie nun unsicher sind, ob Ihre Bewerbung den Vorstellungen von Personalern entspricht, haben wir an dieser Stelle zusammengetragen, welche Patzer Sie unbedingt vermeiden sollten. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Web-Profile auf dem neuesten Stand sind. Laut einer US-Studie überprüfen mittlerweile 90 Prozent aller Personalabteilungen ihre Bewerber online. In Deutschland soll dieser Wert nach Ansicht des Hannoveraner Psychologen Christoph Möller bei 70 bis 80 Prozent liegen. Im MEEDIA-Interview erklärt Joachim Schossau vom Social-Recruiting-Spezialisten BBRecruiting, worauf man beim Pflegen seiner Web-Profile achten sollte.

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