Vebraucherschützer mahnen Appstores ab

Publishing Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat mehrere Appstores wegen kundenunfreundlichem Vorgehen abgemahnt. So würden unter anderem personenbezogene Daten verarbeitet, ohne dass die Benutzer zugestimmt hätten. Der vzbv beanstandete bei Google Play und iTunes je 25 Klauseln.

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Besonders kritisch sehen die Verbraucherschützer die Länge der AGBs – allein bei iTunes müsste sich der Nutzer theoretisch durch 21 DIN-A4-Seiten kämpfen, um umfassend informiert zu sein. Die zu kleinen Schriftgrößen würden ferner verhindern, dass sich Nutzer problemlos über die Details der Geschäftsbedingungen informieren könnten.
Oftmals seien zudem Formulierungen der Klauseln nicht nachvollziehbar und schränkten sogar Widerrufs-, Kündigungs- und Gewährleistungsrechte der Verbraucher ein. Google verwendet laut vzbv unbestimmte Begriffe wie „möglicherweise“, „gegebenenfalls“ oder „unter Umständen“. Bei iTunes wollte Apple außerdem selbst entscheiden, ob der Verbraucher bei Nichtleistung Ansprüche geltend machen könne.
Bislang hätten nur Microsoft und Nokia vollständig Unterlassungserklärungen abgegeben und die Beanstandungen umfassend abgestellt. Gegenüber Google und iTunes erhob der vzbv Klage.  

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