Minus-Quoten: Wetter zu heiß fürs TV

Fernsehen Bei Temperaturen von über 35 Grad Celsius zog es die Deutschen am Wochenende eher in Freibad, Park und Eisdiele anstatt auf die heimische TV-Couch. Die Folge: Es schalteten so wenige Deutsche den Fernseher an, wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Das ergab eine Auswertung von media control. Die tägliche Sehdauer lag an diesem Samstag und Sonntag im Schnitt bei gerade einmal 195 Minuten. Ein geringerer Wert wurde zuletzt im Juni 2010 gemessen. Damals lief das TV-Gerät im Schnitt 185 Minuten.

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Vor allem junge Menschen ließen den Fernseher aus: Kinder bis 13 Jahre schauten durchschnittlich 84 Minuten pro Tag, die 14- bis 19-jährigen Teenager zeigten mit 87 Minuten nur unmerklich mehr Zuschauerinteresse. Beide Altersgruppen blieben damit etwa eine halbe Stunde unter der durchschnittlichen Wochenend-Sehdauer im laufenden Jahr. In der Gruppe aller Zuschauer ab drei Jahre wurden 2012 bislang im Schnitt sogar 50 Minuten mehr erzielt.
Bei den Bundesländern wurden die Fernseher in Schleswig-Holstein (161 Minuten), Bayern (166 Minuten) und Baden-Württemberg (169 Minuten) vergangenes Wochenende am wenigsten beansprucht. Die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns (259 Minuten), Brandenburgs (249 Minuten) und Thüringens (242 Minuten) nutzen das TV-Gerät dagegen am stärksten.

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