Facebook: Allzeittiefs nach Haltefrist-Ende

Kurssturz mit Ansage: Am Tag des Ablaufs der Haltefrist für Altaktionäre stürzte die Facebook-Aktie an der New Yorker Wall Street auf neue Allzeittiefs. Sowohl auf absoluter Basis als auch per Handelsschluss notierte das weltgrößte Social Network an der der US-Börse nie tiefer als gestern. Das Papier schloss erstmals unter 20 Dollar. 271 Millionen Aktien durch Mitarbeiter und Investoren der ersten Stunden können seit gestern erstmals verkauft werden.

Werbeanzeige

Kurssturz mit Ansage: Am Tag des Ablaufs der Haltefrist für Altaktionäre stürzte die Facebook-Aktie an der New Yorker Wall Street auf neue Allzeittiefs. Sowohl auf absoluter Basis als auch per Handelsschluss notierte das weltgrößte Social Network an der der US-Börse nie tiefer als gestern. Das Papier schloss erstmals unter 20 Dollar. 271 Millionen Aktien durch Mitarbeiter und Investoren der ersten Stunden können seit gestern erstmals verkauft werden. 
Neue Zeitrechnung für Facebook: Das weltgrößte Social Network ist nun ein Teenager – zumindest an der Börse. Bei 19,88 Dollar schloss die Facebook-Aktie gestern an der Wall Street so tief wie nie zuvor, seitdem sich das hochgehypte US-Internet-Unternehmen im Mai auf das rutschige Börsenparkett gewagt hatte. 
Die Bauchlandung folgte prompt – jedoch krachender als wohl von den notorischsten Pessimisten erwartet.  Exakt 48 Prozent vom Ausgabekurs sind bereits vernichtet – in der Spitze summierte sich das Minus sogar auf 57 Prozent. Um den schwarzen Tag für Facebook komplett zu machen, notierte das Papier auch noch bei 19,67 Dollar auf Intraday-Basis auf neuen Tiefständen.

Ende der Haltefrist zieht Aktie in die Tiefe

Das jüngste Minus von mehr als sechs Prozent kam indes mit Ansage. Ungewöhnlich früh, lediglich 91 Tage nach dem furios missratenem IPO vom 18. Mai diesen Jahres, räumte Facebook gestern Mitarbeitern und Investoren der ersten Stunden die Möglichkeit ein, ihre Anteile an der Börse zu veräußern. 
Und das im extrem großen Stil: Gleich 271 Millionen Aktien können theoretisch in einer gigantischen Verkaufswelle auf den Kapitalmarkt gespült werden. Das sind knapp zehn Prozent des Gesamtkonzerns. Zum Vergleich: Mitte Mai gab Facebook im größten Börsengang seit Jahren 421 Millionen Papiere aus und erlöste dafür rund 16 Milliarden Dollar. 
Angesichts dieser Dimensionen scheint Facebook mit dem einstelligen Minus noch relativ gut bedient. Ein weiterer Härtetest ist indes bereits am Horizont absehbar: Im Oktober, vor allem aber im November werden zusammen fast 60 Prozent des Konzerns an der Börse frei handelbar. 

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige