Beeindruckende Olympia-Bilanz von Twitter

Publishing Aus Mediensicht war Twitter einer der großen Olympia-Gewinner. Mit einer umfassenden NBC-Kooperation setzte der Mikroblogging-Dienst mit Volldampf auf die Spiele von London. Eine Strategie, die aufging: twitternde Sportler, zwitschernde Journalisten und ein paar 140-Zeichen-Skandale sorgten dafür, dass – im Gegensatz zu Facebook - ständig über Twitter geredet wurde. In einer ersten Bilanz zeigte sich auch Zwitscher-Dienst selbst begeistert. So wurden in 16 Tagen über 150 Millionen Olympia-Tweets abgesetzt.

Werbeanzeige

In seinem Unternehmens-Blog stellt Twitter die größten Momente dieser Spiele zusammen. Das Event mit dem höchsten Zwitscher-Aufkommen war der 200-Meter-Sprint-Sieg von Usain Bolt. Das Rennen kam auf 80.000 Tweets pro Minute (TPM). Sein Triumph über 100 Meter erreichte dagegen rund 6.000 Wortmeldungen weniger. Die Position drei der TPM-Bestenliste holte Andy Murray mit seinem Sieg im olympischen Tennisfinale von Wimbledon.

Außer Konkurrenz in dieser Disziplin war die Eröffnungs- und Abschlussfeier. Alleine der Auftritt der Spice Girls zum Ende der Spiele erreichte einen TPM-Traffic von 116.000 Tweets pro Minute.

Wenig verwunderlich, dass Usain Bolt auch der Sportler war, über den am häufigsten in 140-Zeichen geredet wurde. Allerdings erreichten neun weitere Athleten die Marke von über einer Millionen Tweets, die sich mit ihnen beschäftigten. Dazu gehörten Michael Phelps, Andy Murray oder Yohan Blake (Sprinter) und der hierzulande eher unbekannte Badminton-Könner Lee Chong Wei.

Die deutschen Athleten, die während der Spiele am häufigsten erwähnt wurden, waren Robert Harting Jonas Reckermann und Betty Heidler. Der Begriff „Deutschland” wurde während der Goldmedaille im Mannschaftsspringen am häufigsten erwähnt.

Die Sportart, über die am meisten gesprochen wurde, war jedoch nicht Leichtathletik oder Basketball, sondern Fußball. Das olympische Kicker-Turnier, das am Ende Mexiko gegen Brasilien gewann, kam auf über fünf Millionen Tweets. Auf den weiteren Plätzen folgten dann Schwimmen, Leichtathletik, Turnen und Volleyball.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige