Beachvolleyballer knacken die 8-Mio-Marke

Fernsehen Mit der Übertragung des Beachvolleyball-Finales der Herren, das die Deutschen Julius Brink und Jonas Reckermann für sich entschieden, lag das ZDF am Donnerstagabend goldrichtig. 8,04 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren hatten eingeschaltet, der Marktanteil lag bei sehr starken 33,5 %. Im jungen Publikum bleibt "Popstars" bei Pro Sieben schon wieder bei knapp über 9 % hängen. Kabel 1 geht mit der Europa-League-Qualifikation völlig unter.

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Der Donnerstag im Gesamtpublikum:
Im Vergleich mit den starken Werten vom Beachvolleyball fallen die übrigen Disziplinen am Donnerstag etwas ab, zunächst einmal schiebt sich mit 5,29 Mio. Zusehern ab 3 Jahren sowieso das "heute journal" auf Platz 3, gefolgt von einem "Olympia kompakt" mit 5,01 Mio. Leichtathletik muss diesmal mit 4,3 Mio. auskommen, die allerdings auch schon am Vormittag ab 10 Uhr eingeschaltet hatten. Der Marktanteil lag bei guten 25,9 %. Mit dem Film "Mord in bester Gesellschaft: Der süße Duft des Bösen" und Fritz Wepper gelingt es dem Ersten, den 5. Platz in den Tages-Charts zu erobern. 4,29 Mio. hatten ab viertel nach acht eingeschaltet (14,9 %). Mehr als 4 Mio. Zuschauer hatte Olympia nur noch mit der Rhythmischen Sportgymnastik am Vorabend (4,06 Mio.). Mit 3,78 Mio. folgen Kunst/Turmspringen und mit 3,38 Mio. das Wasserball-Match zwischen den USA und Spanien dahinter. 
Im Ersten erreichte die "Tagesschau" 3,9 Mio., "Monitor" rutscht auf 2,34 Mio. und "Beckmann" hatte in direkter Konkurrenz zum Beachvolleyball so gut wie gar nichts zu melden, sondern lediglich 0,82 Mio. Zuschauer (4,8 %). Für Konkurrent RTL lief’s einmal mehr mit "GZSZ" am erfolgreichsten. Die Soap hatten am Donnerstag 2,85 Mio. eingeschaltet, knapp mehr als "Alarm für Cobra 11" (2,79 Mio. und 10,0 %). "CSI: Den Tätern auf der Spur" kam auf 2,07 und 2,09 Mio. Das "Criminal Minds"-Triple sichert Sat.1 am Abend zunächst 1,9 Mio., später war eine leichte Steigerung auf 2,05 Mio. drin, bevor’s wieder auf 1,88 Mio. zurückging. Mit 1,32 Mio. bei "Popstars" spielt Pro Sieben keine große Rolle im Gesamtpublikum. Vox erreicht mit "Mad Money" 1,65 Mio. Und bei RTL II geben sich "Kochprofis" (1,19 Mio.) etwas stärker als der "Frauentausch (1,17 Mio.). Das Rückspiel zwischen Hannover und St. Patrick in der Europa-League-Qualifikation sorgt bei Kabel 1 derweil für einen Quotenschiffbruch: 2,1 und 1,9 % Marktanteil. Die zweite Halbzeit sahen gerade mal 0,52 Mio.

Der Donnerstag bei den 14-bis 49-Jährigen:
Gegen Olympia scheint für die Pro-Sieben-Castingshow in ihrer neuesten Runde kein Kraut gewachsen zu sein. Zumindest wiederholt "Popstars" den Dämpfer aus der Vorwoche. Zwar hatten wieder mehr Fans eingeschaltet (1,01 Mio.), aber beim Marktanteil steht weiter eine 9 vorm Komma (9,4 %). "We love Loret" kam im Anschluss mit 0,74 Mio. auf 8,1 %. Von der Spitze der Quoten-Charts ist Pro Sieben damit ziemlich weit entfernt – gerade mal Platz 20 ist für "Popstars" drin. Am gegenüberliegenden Ende, auf dem ersten Platz natürlich, wiederholt Beachvolleyball die guten Werte aus dem Gesamtpublikum. 3,35 Mio. junge Zuschauer hatten ab 22 Uhr eingeschaltet, der Marktanteil lag bei 32,3 %. Hinters "heute journal" (2,13 Mio.) setzt sich dann gleich "GZSZ" (1,64 Mio.), bevor das ZDF sich mit Olympia die nächsten Plätze zurückerobert. Dank Wasserball (1,58 Mio.), und Leichtathletik (1,49 Mio.).
Der Donnerstagabend bleibt – wie fast jeder andere Abend im Moment auch – für RTL schwierig. Mit 13,5 % für "Alarm für Cobra 11" geht’s los (1,4 Mio.), aber "CSI: Den Tätern auf der Spur" knickt danach ziemlich ein (9,6 und 9,9 %) und lässt Sat.1 mit "Criminal Minds" nah heranrücken. Gegen "Cobra 11" sah’s noch mau aus (9,0 %), ab 21 Uhr legte die Krimiserie dann aber auf 1,06 und 1,01 Mio. Zuschauer zu und erreichte 9,4 und 10,0 %. Ordentliche 8,9 % sind derweil für "Mad Money" bei Vox drin, und bei RTL II bestätigt sich das Bild aus dem Gesamtpublikum: "Die Kochprofis" sind ausnahmsweise mal stärker als der "Frauentausch" (6,9 vs. 6,0 %). Für Kabel 1 und die Europa-League gibt es bei den jungen Zuschauern kaum was zu retten: Mit 3,3 und 2,4 % ist die Situation ausweglos.

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